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w4tel Mitglied


Anmeldungsdatum: 15.03.2007 Beiträge: 7282
Fische: 14221
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Beitrag #51 vom 21.09.2010 - 09:22 Titel: |
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du hast sicher recht, j.j., aber alleine über die definition des wortes "nachhaltigkeit" ließen sich bücher schreiben. schau dir unsere wälder an, und was die nachhaltige nutzung daraus gemacht hat
so lange jemand mit dem fang von ein paar fischen, die wir zu unserem glück unbedingt zu brauchen glauben, die ernährung seiner familie sichern kann, wird es wenig helfen, ihm moralische vorhaltungen zu machen
wenn auch der ansatz durchaus richtig ist, wird das wohl nur überzeugungskraft besitzen, wenn wir entsprechendes auch vorleben. aber "wir" sind ja nicht einmal gewillt, auf tiere zu verzichten, welchen wir keine entsprechenden haltungsbedingungen bieten können
wie aber dkg in beitrag #41 schon geschrieben hat, sind solche philosophischen diskussionen eher geeignet, die praktiker zu bremsen, die einfach hingehen und, dem ursprungsthema entsprechend, auch tun
inwieweit solches tun dazu geeignet ist, ursprüngliche arten zu erhalten oder ob wir uns diesbezüglich nicht nur etwas vormachen, wage ich nicht zu beurteilen
auf jeden fall böte es einer breiteren artenvielfalt raum, und sei es nur in künstlich geschaffenen welten, und sei es nur, um die welt unserer kinder bunter, lebenswerter zu erhalten |
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Zagon Mitglied


Anmeldungsdatum: 14.09.2004 Beiträge: 3697
Fische: 14995
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Beitrag #52 vom 21.09.2010 - 09:45 Titel: |
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| dass der wissensstand über diverse fische/lebewesen ohne diesem "ich will und bin neugierig" nicht wirklich hätte erreicht werden können, ist dann die zweite seite der münze... |
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j.j. Mitglied


Anmeldungsdatum: 28.08.2010 Beiträge: 1140 Wohnort: nördlich der Alpen Fische: 3456
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Beitrag #53 vom 21.09.2010 - 10:46 Titel: |
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HI w4tel
Mir geht es nicht darum den Indio zu schelten, der damit seine Familie ernährt, Im Gegenteil, die vielen Indios sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, der aber nur erhalten bleibt wenn die Natur in der seine Ware lebt erhalten bleibt. Dieses ist im aktuellen Fall des Staudammprojektes in Brasilien der dortigen Regierung wahrscheinlich nicht bewusst.
Ich habe gerade in alten Magazinen geblättert und einen interessanten Artikel gefunden(Aquarien-Praxis 1 2007) Der Epalzeorhynchos bicolor(Fransenlipper) gilt in der Natur seit 2002 als ausgestorben. Die Gründe: Umweltzerstörung. Die Arterhaltung verdankt er den sogenannten ,,Tierverbrauchern" und der dadurch lukrativen industriellen Zucht. |
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w4tel Mitglied


Anmeldungsdatum: 15.03.2007 Beiträge: 7282
Fische: 14221
Status: Offline
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Beitrag #54 vom 21.09.2010 - 13:00 Titel: |
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"in den Aquarien zu erhalten und mit diesem Restbestand einen Neubesatz durchzuführen . ."
wir drehen uns im kreise, ergehen uns, auch ich, in philosophischen betrachtungen, und haben damit das eigentliche thema bestenfalls umkreist
ich kenne die (wissenschaftlich bewiesene?) these um den feuerschwanz und freue mich, diesen schönen fisch heute immer noch zu sehen. ein bißchen bitter schmeckt es, wenn ich bedenke, daß ihm die wenigsten korrekte haltungsbedingungen bieten können und er als wirtschaftsfaktor nur interessant ist, weil er in ausreichend hoher anzahl zu tode gepflegt wird
den regierungen ist es schlichtweg egal, was bei solchen projekten, der wirtschaftsfaktor ist ungleich höher, zugrunde geht
und insoferne glaube ich, jürgens ausgangsfrage mit einem klaren NEIN beantworten zu können
es hat, wirtschaftlich betrachtet, niemand was davon, wenn wir irgendeinen fisch in irgendeinem urwald wieder heimisch machen. sobald der presse-hype abgeklungen ist, kräht kein hahn mehr danach
und so gesehen, werden wir, egal was wir züchten, dies immer nur für unser persönliches wohlbefinden tun |
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Steffensworld1986 Mitglied


Alter: 27 Tierkreiszeichen:  Anmeldungsdatum: 23.01.2006 Beiträge: 204 Wohnort: Wien Fische: 1023
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Beitrag #55 vom 21.09.2010 - 18:49 Titel: |
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jeden tag eine gute tat
weil es genug gibt die sich um nichts scheren!
und ich will dem nicht tatenlos zusehen aber man kann als einzelner sehr wohl etwas bewegen ! aufklärungsarbeit leisten, vernetzen etc nur man muss es machen und nicht einfach sagen Wirtschaft-schlecht vaterstadt-böse und punkt
es sind die kleinen dinge die etwas oder jemanden bewegen und daran glaube ich ! |
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rekord Kurz reingeschneit


Anmeldungsdatum: 17.10.2010 Beiträge: 7
Fische: 25
Status: Offline
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Beitrag #56 vom 17.10.2010 - 18:19 Titel: |
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...richtig! Und deshalb kann man es ja zumindest versuchen. Es gibt einige Arten, mit denen das möglich ist. Und wenn andere mitmachen - um so besser.
Wenns klappt ist gut, wenn nicht entsteht kein Schaden.
Es gibt nix Gutes, außer man tut es. |
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