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Cory, was könnt das sein?

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Gast










BeitragBeitrag #1 vom 31.05.2005 - 18:20  Titel: Frage Cory, was könnt das sein?

Hallo liebe Forengemeinschaft, ich habe ein Problem mit meinen Corys,
vielleicht ist jemand hier der das etwas eingrenzen kann, vorweg die Wasserwerte sind in Ordnung 430 µsm, pH 6, keine Schwermetalle, temp 27 Grad, gh 3, ich denk sollte als Info reichen Phosphor Kupfer hab ich auch gemessen Cu nnw. Phosphat im unteren Bereich http://www.biotopforum.at/album/data/media/19/Krankheit.jpg

Ich gehe von einer Ansteckung aus, da drei von sechs diese Symptome haben, mein Verdacht geht in Richtung bakterielle Infektion, Pilz ist es nicht, es sieht eher wie eine Auflösung der Schleimhaut aus.

Gruss Marlboro



Jürgen
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BeitragBeitrag #2 vom 02.06.2005 - 15:43  Titel:  

Hallo,

hmm, seltsam, hab ich bei Corydoras noch nicht gesehen. Ich würd da aber eher nicht auf eine bakterielle Infektion tippen, sondern auf einen Hauttrüber. Diese Hauttrüber (Einzeller wie Ichthyobodo, Trichodina oder Chilodonella) führen zu einer übermässigen Schleimhautproduktion, ein grauer bis gräulicher Film überzieht den Körper und löst sich partiell ab und bildet dann diese zusammengerollten Fädchen, die du beobachtet hast. Die Fische selber sehen sehr gut konditioniert aus, auch kein Hinweis auf Rötungen oder Trübungen der Augen, die oft bei bakteriellen Infektionen vorkommen.
IMHO sollte man das recht einfach mit Meersalz (Anwendung im Dauerbad mit 1 g/l) und Tetra General Tonic (enthält kein Kupfer, färbt aber schrecklich) zu beheben sein. Ein malachitgrünhältiges Ichthyo-Mittel wäre dazu auch geeignet, aber das Tetra GT scheint mir den Vorteil zu haben, dass es auch antibakteriell wirkt und nicht nur gegen Einzeller. Die Verträglichkeit des GT ist gut, empfindliche Pflanzen (Hygrophila, Cabomba & co) werden geschädigt.
Das bekommst du hin - viel Glück!

Lg
Jürgen
Gast










BeitragBeitrag #3 vom 02.06.2005 - 15:52  Titel:  

Also Rötungen hab ich bis jetzt nich entdecken können, auch zeigen sie nicht die eigentlich typischen Verhaltensweisen wie bei Parasitenbefall, Scheuern ect., Gott sei Dank sind sie in recht gutem Zustand wenn man von diesem Problem absieht, es sieht tatsächlich nach einer Schleimhautablösung aus, Malachit un Methylenblau habe ich in geringerer Dosis zugesetzt für etwa vier Tage um evtl Verpilzungen vorzubeugen, heute war 80 % Wasserwechsel, jetzt werd ich sehen wie es sich weiter entwickelt und werd ihnen mal ein wenig Ruhe gönnen, Danke aber erst mal für deine Antwort, vielleicht ist die Ursache auch ein WW gewesen, ich werd ma abwarten
Gruss Marlboro
helmut
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BeitragBeitrag #4 vom 02.06.2005 - 19:16  Titel:  

Hallo Marlboro

Ich würde mal am Wasser ansetzen und zunächst das Leitungswasser messen.
Ein LW von 430µSm/cm passt mit deiner GH von 3° nicht zusammen. Sollte in deinem Wasser nichts außergewöhnliches enthalten sein, müßte deine GH um die 13° springen. Sollte deine GH von 3° stimmen, wäre es wichtig Nitrit und Nitratwert zu kennen.

Wäre es möglich, dass du (in der Vergangenheit) mit deinem Wasserwechsel geschlampt hast?

Gruß aus Karlsruhe
helmut
Gast










BeitragBeitrag #5 vom 02.06.2005 - 19:46  Titel:  

Hallo Helmut
Ich verwende kein reines Osmosewasser sondern mische es mit LW über Reiserfilter, dass ich allerdings über einen Reiser-Filter mit Kohlepatrone laufen lassen, der ph-Wert pegelt sich bei mir normal so bei 6 ein und der Leitwert kommt sicher durch das Frostfutter, nach dem Mischen hab ich normalerweise 300 - 350 µsm was mir so recht ist, da dann noch ein paar Salze drinn sind und ich sie nicht extra zuführen muss, der Leitwert misst ja alle Salze nicht nur die Härtebildenden, und da noch 9 Halbstarke Diskus drinn schwimmen die so am Tag 4-6 Blissterwürfel verdrücken ist das fast normal.
Beim Wasserwechsel pflege ich eigentlich nicht zu schlampen, er erfolgt in dem Becken regelmäßig alle 8 bis neun Tage, einschließlich einer Luftgetriebenen Fäkalien und Futterresteabsaugung, das hat seit einem Jahr sehr gut funktioniert und meine Halbstarken Diskus sind ohne Mastfutter prächtig herangewachsen, sie werden demnächst also umziehen da sie langsam dem Becken entwachsen. der Nitratwert liegt schwankend regelmäßig bei 30 -60 (vor dem nächsten WW)was aber in einem Diskusaufzuchtbecken mit den umgesetzten Futtermengen mehr als adequat ist. Ich habe außer seit diesem Fall nie Medikamente in diesem Becken eingesetzt noch musste ich es tun. Auch hat dies die Corys nie belastet, aufgrund der Pflegemaßnahmen hatte ich auch nie einen ungewöhnlichen Nitritanstieg zu verzeichnen, als ich die ungewöhnlichen Veränderungen bemerkte war Nitrit nicht NW (es wurde gemessen, da ich zuerst auch von einer möglichen Vergiftungaugegangen bin, selbstverständlich wird auch nach dem Medikamenteneinsatz weiter gemessen und die Pflegeintervalle etwas verkürzt um evtl. zerstörten Nitrobacter eine entsprechende Regenerationsphase zu ermöglichen

Gruss marlboro
helmut
Mitglied
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BeitragBeitrag #6 vom 04.06.2005 - 12:26  Titel:  

Grüß dich Marlboro

Eigentlich hört sich das alles recht gut an und ich bin noch nicht dahinter gestiegen, woher dein hoher Leitwert kommt. Normal ist es nicht, sofern du nicht irgentwelche Mittelchen dazugibst. An das Futter möchte ich nicht glauben.

Bei der Kohlefilterung klingelt etwas in meinem Hinterkopf. Hättest du eine Möglichkeit, dahingehend einen Probelauf zu machen? Ob der Leitwert durch die Kohle beeinflußt wird?

Grundsätzlich wird es aber nichts mit der Krankheit zu tun haben.

Gruß aus Karlsruhe
helmut
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