Sind diese schönen Welse einmal eingewöhnt und futterfest, ist die weitere Haltung nicht viel schwieriger, als bei anderen Vertretern der Gattung. Die Tiere kommen als Wildfänge - Kauf und Eingewöhnung sind nichts für blutige Anfänger - oft sitzen die Tiere schon halbverhungert beim Zoohändler, eine weitere "Übersiedlung" bzw. weitere "Stress" bringt sie dann endgültig um.
Das Becken sollte ein große Grundfläche haben, die den Welsen genug Schwimmraum am Boden beitet. Eine Pflanzenecke ist genug - ein ganzer "Dschungel" bzw. ein verkrautetes Becken kommt ihren Ansprüchen nicht entgegen. Eine wirkungsvolle Filterung sollte vorhanden sein und der Wasserwechsel sollte wöchentlich durchgeführt werden. Zuchterfolge in Gefangenschaft sind noch nicht sehr oft vorgekommen - und wenn, dann in sauberem Regenwasser - die Tiere sind, bis wir auf Nachzuchten zurückgreifen können, als Weichwasserfische zu pflegen.
Es sind starke Fresser - am besten kommt Lebendfutter in Form von Grindal und Enchyträen an, auch Frostfutter wird mit Freuden verzehrt.
Vergesellschaftung nach Eingewöhnung mit anderen friedlichen Fischen mit ähnlichen Ansprüchen gut möglich. Unbedingt in einer größeren Gruppe pflegen 8-10 Tiere sind die Untergrenze!
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