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| Haltungsbericht, Pflegebedingungen von Aphyosemion australe "gold" im Aquarium |
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| Die Art eignet sich wunderbar, um mit Killis erste Erfahrungen zu sammeln.Am besten als Trio oder in einer Gruppe mit z.B. 2 ♂♂ und 4-5 ♀♀ pflegen.
An sich ist die Haltung nicht schwer, Schwierigkeiten können beim Umsetzen bzw. bei Schwankungen im Wasserchemismus entstehen. Temperaturschwankungen zw. Tag u. Nacht wirken sich positiv aus. Die Becken sollten dunkel gestaltet sein, evtl. Eichen/Buchenblätter auf hellen Bodengrund legen und eine Schwimmpflanzendecke zur Abschattung einsetzen. Stellenweise dichte Bepflanzung! Becken gut abdecken, sie springen gern und finden jede Ritze! (mit Schaumstoff zumachen) Torf- oder Erlenzäpfchen im Wasser wird durch gute Färbung belohnt. Fütterungsmäßig soll wenig und abwechslungsreich gefüttert werden, hauptsächlich Lebend- Frost oder FD-Futtersorten. Trockenfutter soll nur sparsam eingesetzt werden, viele Probleme entstehen durch zu reichliche Fütterung und durch einseitige Flockenfutter-Ernährung. Die Tiere sind manchmal scheu, insbesondere wenn mit zu lebhaften Beckengenossen vergesellschaftet wird. Vergesellschaftung mit Panzerwelsen, Saugwelsen und friedlichen kleineren Buntbarschen klappt tadellos, ebenso wie mit anderen gesellschaftsfähigen Killifischen. Nicht mit Guppymännchen zusammensetzen! |
| Geschlechtsunterschiede, Nachzucht, Vermehrung | ♂ sind kräftiger gefärbt, ausgezogene Flossen
Zucht recht einfach. Für den Hausgebrauch genügt es, die Tiere für kurze Zeit in ein mit Javamoos oder einem Wollmopp als Laichsubstrat ausgestattetes Becken zu setzen. Wenn man diesen sog. Kurzanatz beaufsichtigt, kann man recht kleine Behältnisse dafür wählen. Täglich werden ca. 10 Laichkörner abgelegt. Nach 12-14 Tagen schlüpfen die Jungfische, deren Aufzucht keine Probleme bereitet, zumal sofort Artemia-Nauplien angenommen werden. Wer auf gleichzeitigen Schlupf Wert legt, kann die Eier (1,2mm Durchmesser) absammeln und in schwammnassem Torf für ca. 20 Tage trockenlegen - gießt man nach dieser Zeit mit kühlem (ca. 18°C) Wasser auf, schlüpfen alle zur gleichen Zeit und die Aufzucht gestaltet sich einfacher. Erlenzäpfchen im Zuchtwaser haben sich bewährt, in weichem Wasser darf man etwas aufsalzen, wenn die Jungfische ca. 1 cm groß sind - in dem Stadium sind sie etwas Oodinium-Anfällig, Alternative zum Aufsalzen: großes Aufzuchtbecken, einwandfrei sauberes Erlenzäpfchenwasser. Leider tritt bei der Zuchtform oft ein erblich bedingter Augendefekt auf, deshalb beim Kauf darauf schauen, ob beide Agen in Ordnung sind, bzw. auch nur Tiere zur Zucht einsetzen, die in dieser Hinsicht keine Fehler aufweisen. Aus gegebenen Anlaß sei auch darauf hingewiesen, die Goldform nicht mit der Naturform zusammenzuhalten, und wenn, dann keinesfalls Bastarde in Umlauf bringen. |
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Das Weibchen sieht so aus:
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