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| Algenhilfe |
Schwebealgen
(Grünalgen)
Erkennen (Diagnose) Sog.
"Grünes Wasser". Das Wasser kann sich bei einer Algenblüte derart
stark grün färben, dass man keine 2 cm mehr hinter der Aquariumscheibe erkennen
kann. Die Schwebealgen sind mikroskopisch klein, besonders im Frühjahr kann
es zu explosionsartigen Massenvermehrungen kommen
Ursache Wuchsstockungen
der Aquariumpflanzen durch plötzliche Änderung der Beleuchtungsverhältnisse,
unbeabsichtigte Überdüngung, Nährstoffüberschuss, Einschleppen mit Lebenfutter
aus Tümpeln, "Infektion" durch Algensporen aus Gewässern mit dem
Wind. Meist handelt es sich dabei um Kugelalgen der Gattung Volvox, es gibt
aber auch kurzfädige Formen.
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Schwebealgentrübung
("Grünes Wasser", "Algenblüte")
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Die
Sicht kann durch diese Algen stark beeinträchtigt werden
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Abhilfe UV C Wasserklärer (JBL UV-C Compact, JBL AquaCristal UV-C) beseitigt
Schwebealgen garantiert in wenigen Tagen. Der Wasserklärer kann auch sehr
gut gegen Bakterien- oder Einzellertrübungen (milchig weisses bis graues
Wasser) verwendet werden; Abdunkeln; Einsetzen von Wasserflöhen, die die
Schwebealgen fressen (herausfiltern), ist nur in fischlosen Aquarien möglich.
Bei der
Anwendung eines Wasserklärers dürfen gleichzeitig keine Medikamente verwendet werden! Bei jeder Schwebealgen-Bekämpfung muss das
Aquarium mit einer Luftpumpe belüftet werden, damit es in der Dunkelphase
(Nacht) im Aquarium nicht zu einem Sauerstoffmangel kommt. Eine Überwachung
des pH-Wertes ist notwendig, damit man bei starken Änderungen in den alkalischen
Bereich reagieren kann.
Bei
einer Schwebealgen-Massenvermehrung handelt es sich oft um Kugelalgen der Gattung
Volvox (Grünalgen). Diese Alge sieht unter dem Mikroskop aus wie
eine Polle. Im Innern der Kugelalge befinden sich eine Anzahl reifer Tochteralgen,
die "Mutteralge" platzt irgendwann auf und gibt diese Tochteralgen
frei. In den Tochteralgen wiederum befinden sich bereits fertige "Enkelalgen",
und in diesen wiederum fertige "Urenkelalgen" usw., ähnlich wie
bei einer russischen Puppe.
Fazit: Wenn man einen zu geringfügigen
Wasserwechsel
ohne begleitende bekämpfende Maßnahmen durchführt, wird das Aquariumwasser
am nächsten Tag wieder gleich grün sein wie am Vortag (oder noch schlimmer).
Das kann soweit gehen, dass man keine 2 cm mehr in das Aquarium hineinsehen
kann. Jeder Wasserwechsel bedeutet eine Nährstoffzufuhr für die Algen und
verbessert daher die Wuchssituation für die Alge. Man müsste schon mehrere
90%-Teilwasserwechsel durchführen, um die
algenfördernden Stoffe und die in der Biomasse
der Algen gebundenen Nährstoffe zu entfernen.
Im Anschluß wäre es sinnvoll, viele raschwüchsige
Pflanzen einzubringen, um den Algen eine
wirkungsvolle Nährstoffkonkurrenz entgegenzusetzen.
Mit etwas Fingerspitzengefühl und vorsichtigen
Düngergaben deutlich unter den Herstellerangeben
- die richtige Dosierung der Dünger lässt
sich an der Reaktion der Pflanzen erkennen
- kann man dann das - in diesem Zusammenhang
oft stagnierende Pflanzenwachstum - vorsichtig
wieder ankurbeln.
Eine mehrtägige
(5 - 7 Tage, je nach Pflanzenarten) Abdunkelung
in Kombination mit der Wasserwechsel-Methode kann auch helfen, den Fischen
wird die Resthelligkeit genügen - ihnen schadet einige Tage Dunkelheit
nicht. Bei Fadenfischen (Mosaikfadenfische, Zwergfadenfische) konnte jedoch
in einigen Fällen nach der Dunkelkur ein
verändertes, sehr schreckhaftes Verhalten
beobachtet werden.
Reinigen Sie den Aquariumfilter in dieser Zeit NICHT, ausser wenn
die Filtermedien durch abgestorbene Algen verstopft wird. Der Filter kann
diese kleinen Algen sowieso nicht ausfiltern, die Algen gehen durch das
Filtermaterial glatt durch. Am ehesten kann man noch einen sog. Kieselalgenfilter
(Diatomeen-Filter), einen selbstgebauten Sandfilter oder Feinfiltervlies
verwenden. Es filtert auch feinste Schwebstoffe aus dem
Aquarium heraus, ist allerdings mit der Masse an Algen viel zu schnell verstopft
und die Anwendung bei starkem Befall nicht sinnvoll. Am sichersten und
schnellsten kann man die Algenplage mit dem UV-Wasserklärer bekämpfen.
JBL Clearol Wasserklärer flockt nach
Herstellerangaben Schwebealgen in kurzer Zeit aus, die vom
Filter erfasst oder abgesaugt werden sollen.
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