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Martin1981 Gast

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fidolico Mitglied


Alter: 32 Tierkreiszeichen:  Anmeldungsdatum: 09.06.2011 Beiträge: 618
Fische: 1915
Status: Offline
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Beitrag #2 vom 09.07.2012 - 21:19 Titel: |
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Interessant!
Da steht auch was von Weiherschlamm und dass es ein bayrischer und schwäbischer Ausdruck für kleiner Teich ist.
Bei uns am Nierrhein heißen Weiher aber auch Weiher.
Ich hab ein technikloses Becken mit 2 ZKF´s und einem Kafi auf der Fensterbank.
Natürlich machen sich da Algen breit, was mich in diesem Fall aber nicht wirklich stört.
Den Blaualgenbakterienteppich würde ich aber schon gerne loswerden.
Ich würde es aber auch eher mit der Walderde probieren. Bei dem Weiherschlamm hätte
ich die Befürchtung, mir Parasiten einzuschleppen.
LG Stephan |
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Martin1981 Gast

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Beitrag #3 vom 10.07.2012 - 11:49 Titel: |
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Hallo!
Das Wasser wurde kurz nach meinem gestrigen Beitrag nach insgesamt etwa 13h (Probe wurde gegen 9h vormittag genommen) wässern ins Aquarium gemengt - die Partikel wurden durch einen Nylonstrumpf zurückgehalten und habe damit sofort ein neues Wasser angesetzt.
Ich bin somit im ersten Tag.
Das Aquariumwasser war milchig weiß sofort nachdem Zugeben.
Habe danach Wasserflöhe zugesetzt.
Heute morgen nachdem "Licht-ein" finde ich ein glasklares Wasser wieder: ein paar Wasserflöhe flitzen noch herum, alles ist bestens und die A. lineatus haben die ganze Zeit sehr heftig gebalzt, ebenso Anomalochromis thomasi.
Die Brutpflege der Pelvicachromis taeniatus war nicht beeinträchtigt.
Den restlichen Bewohnern war dieses Ereignis scheinbar schlichtweg egal.
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Harold Weiss Team Zierfischforum


Alter: 54 Tierkreiszeichen:  Anmeldungsdatum: 04.06.2011 Beiträge: 1510 Wohnort: Mödling Fische: 123
Status: Offline
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Beitrag #4 vom 11.07.2012 - 07:58 Titel: |
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Hallo!
Die Zugabe von Wald- oder Gartenerde ist ein altes, in Vergessenheit geratenes "Rezept", das man vor 40 oder 50 Jahren noch gut kannte und dementsprechend praktizierte. Ausgesprochen wirksam, auch zum Animpfen neuer Aquarien. Jetzt glaubt man halt, Bakterienkulturen aus Fläschchen oder Ampullen einsetzen zu müssen.
Lieben Gruß
Harold |
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Martin1981 Gast

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Beitrag #5 vom 11.07.2012 - 11:05 Titel: |
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Hallo Harold!
Harold Weiss meint: | | Ausgesprochen wirksam, auch zum Animpfen neuer Aquarien. |
Soweit ich den von mir zitierten Link und dessen Verlinkungen richtig interpretiere, dann wird ein Blaualgenbefall nicht als DAS Übel per se (wie ich es auch bei anderen Algenproblemen bis vor einiger Zeit gesehen habe) betrachtet, sondern als Symptom eines nicht rund laufenden System gesehen.
Besagte Zugabe von "Erdwasser" soll dieses Ungleichgewicht korrigieren.
Oder anders ausgedrückt: Durch ein nicht 100% korrekt erfolgtes Animpfen/Startern des Aquariums erfolgte sozusagen zwangsläufig das (Blau-)Algenproblem - die Frage war nicht ob, sondern nur wann.
So habe ich es jetzt verstanden.
In der Praxis sieht es am zweiten Tag nun recht interessant aus: Das Wasser ist extrem klar und die von mir belassenen Blaualgen-Stellen (etwas an Rückscheibe und an einer Haarnixe) bleichen irgendwie aus.
Ich kann das nicht besser beschreiben... Die Farbe war so grünblau und geht jetzt immer mehr ins Hellgrüne hinein.
Weiteres Algenwachstum kann ich nicht feststellen.
Mal sehen wie es sich weiter entwickelt!
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Hellsingissa Mitglied


Alter: 30 Tierkreiszeichen:  Anmeldungsdatum: 28.02.2011 Beiträge: 381 Wohnort: Exilsteirerin (Bruck/Mur) in Wien 13 Fische: 1195
Status: Offline
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Beitrag #6 vom 11.07.2012 - 21:17 Titel: |
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Interessante Studie muss ich sagen! Mich haben ja die Blaualgen im 30l Cube Nerven gekostet... bin wirklich gespannt was du weiter berichtest... ! :)))
Danke für das Wiederentdecken dieses sehr natürlichen Rezeptes! :)
LG
Anna |
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gege1985 Mitglied


Alter: 27 Tierkreiszeichen:  Anmeldungsdatum: 31.03.2010 Beiträge: 2924 Wohnort: Mattersburg Fische: 9399
Status: Offline
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Beitrag #7 vom 11.07.2012 - 21:27 Titel: |
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Also ich habe meine Blaualgen in ein paar Tagen los gehabt.
Licht ab Leintuch drüber und fertig. |
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Martin1981 Gast

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Beitrag #8 vom 12.07.2012 - 20:50 Titel: |
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Dritter Tag
Die Blaualgen stagnieren weiterhin (ebenso wie die anderen Algen: Pinsel-, Bart- & Fadenalgen).
Achtung: Stagnation und Bleichung in Richtung hellgrün - sie (die Blaualgen) verschwinden aber nicht!
Daher habe ich heute noch etwa 0,5l "Waldboden-Wasser" zugesetzt!
Es bleibt also weiter spannend...
EDIT:
Hier findet man ein paar aktuelle Ansichten:
http://www.zierfischforum.at/viewtopic,p,664468.html#664468 |
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fidolico Mitglied


Alter: 32 Tierkreiszeichen:  Anmeldungsdatum: 09.06.2011 Beiträge: 618
Fische: 1915
Status: Offline
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Beitrag #9 vom 13.07.2012 - 00:43 Titel: |
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Hallo Martiin
Vielleicht dann doch Blaualgen zusätzlich mechanisch entfernen.
Das Blaualgen keine Algen, sondern Bakterien sind, weißt Du?
Ich kann mir das so auch gut erklären. Mit den Waldbodenbakterien kommt direkt eine
ganze Armada. Sie konkurieren mit den Bläulingen; sind aber in der Überzahl – tadaa!
Sie nehmen natürlich auch den Algen die Nährstoffe, wenn nicht sogar solche dabei sind,
die Algen fressen.
Erstaunlich finde ich, dass Bakterien aus feuchtem Klima so einfach im Wasser leben können.
Ich werde es auch ausprobieren, aber nicht mit Straßenstaub, wie im Link angedacht. Da wären
mir zuviele gebundene Abgase dabei. Ich nehme ja auch keine Steine vom Straßenrand für
meine Aquarien.
@Harold - der Denker [passendes emoicon, nehmen wir mal ]
Harold Weiss meint: | Hallo!
Die Zugabe von Wald- oder Gartenerde ist ein altes, in Vergessenheit geratenes "Rezept", das man vor 40 oder 50 Jahren noch gut kannte und dementsprechend praktizierte. Ausgesprochen wirksam, auch zum Animpfen neuer Aquarien. Jetzt glaubt man halt, Bakterienkulturen aus Fläschchen oder Ampullen einsetzen zu müssen.
Lieben Gruß
Harold |
War mir nicht bekannt.
Ich habe z.B. von Nägeln statt Eisedünger gelesen. Vielleicht immernoch nicht verkehrt; nur findet man selten Nägel die aus reinem Eisen bestehen.
Ich finde es auf jeden Fall gut, dass solche Rezepte wieder aus der Versenkung geholt werden. Nicht zuletzt dank Martin, der sich auch mal effektiv
im Netz rumtreibt. [passendes emoicon, nehmen wir mal ]
LG Stephan
Ps.: Bin gespannt auf den weiteren Erfahrungsbericht. |
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Martin1981 Gast

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Beitrag #10 vom 14.07.2012 - 00:35 Titel: |
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Hallo Stephan!
fidolico meint: | Hallo Martiin
Vielleicht dann doch Blaualgen zusätzlich mechanisch entfernen.
Das Blaualgen keine Algen, sondern Bakterien sind, weißt Du?
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Klar - ich will aber wissen ob es wirklich so funktioniert.
Deswegen hab ich ein paar "Blaualgen-Nester" absichtlich im Aquarium belassen und beobachte diese nun
| Zitat: |
Ich kann mir das so auch gut erklären. Mit den Waldbodenbakterien kommt direkt eine
ganze Armada. Sie konkurieren mit den Bläulingen; sind aber in der Überzahl – tadaa!
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Naja, ganz so einfach dürfte es nicht sein...
Dieses Aquarium ist das Einzige von meinen vier Stück welches derartige Probleme hat - es ist aber auch das Älteste und die anderen wurden alle mit diesem "angeimpft".
Daher auch meine vorherige Vermutung:
Martin1981 meint: | Hallo Harold!
Harold Weiss meint: | | Ausgesprochen wirksam, auch zum Animpfen neuer Aquarien. |
Soweit ich den von mir zitierten Link und dessen Verlinkungen richtig interpretiere, dann wird ein Blaualgenbefall nicht als DAS Übel per se (wie ich es auch bei anderen Algenproblemen bis vor einiger Zeit gesehen habe) betrachtet, sondern als Symptom eines nicht rund laufenden System gesehen.
Besagte Zugabe von "Erdwasser" soll dieses Ungleichgewicht korrigieren.
Oder anders ausgedrückt: Durch ein nicht 100% korrekt erfolgtes Animpfen/Startern des Aquariums erfolgte sozusagen zwangsläufig das (Blau-)Algenproblem - die Frage war nicht ob, sondern nur wann.
So habe ich es jetzt verstanden.
In der Praxis sieht es am zweiten Tag nun recht interessant aus: Das Wasser ist extrem klar und die von mir belassenen Blaualgen-Stellen (etwas an Rückscheibe und an einer Haarnixe) bleichen irgendwie aus.
Ich kann das nicht besser beschreiben... Die Farbe war so grünblau und geht jetzt immer mehr ins Hellgrüne hinein.
Weiteres Algenwachstum kann ich nicht feststellen.
Mal sehen wie es sich weiter entwickelt!
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Also bei den anderen Aquarien war die Möglichkeit gegeben, dass sich durch die Animpfung ein entsprechendes Gleichgewicht aufbaut - während das "Blaualgen-Problem Aquarium" von Beginn weg ein Ungleichgewicht hatte!
So denke ich mir die Situation zumindest im Moment.
Dies würde auch erklären, wieso ich nirgends (= andere Aquarien) anderst Probleme mit Blaualgen (oder anderen Algen) habe) und folgenden, interessanten Effekt stets beobachten konnte:
Nehem ich ein beliebiges, veralgtes Objekt und gebe es in eines der anderen Aquarien ist es innerhalb einer Woche komplett Algen-frei!
So habe ich beispielsweise immer Java-Moos von den Algen befreit und es alle paar Wochen hin und her gebunkert
Passt also wunderbar als Analogie zu dem Vlies-Experiment im oben verlinkten Artikel!
Ich habe mich nur über diesen Effekt gewundert und niemand konnte ihn mir erklären - bis jetzt.
Der Artikel kann es!
| Zitat: |
Ich finde es auf jeden Fall gut, dass solche Rezepte wieder aus der Versenkung geholt werden. Nicht zuletzt dank Martin, der sich auch mal effektiv
im Netz rumtreibt. [passendes emoicon, nehmen wir mal ]
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Ich bin meist effektiv!
Hinzugefügt nach 23 Stunden 9 Minuten:
Vierter Tag:
Die Lage bleibt unverändert: es bleicht weiter aus, das Wachstum stagniert. |
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