Eichenblätter und Erlenzäpfchen

Dieses Thema im Forum "Allgemeines zum Thema Aquaristik" wurde erstellt von Leo, 28. Mai 2004.

  1. Leo
    Leo Bekanntes Mitglied
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    Hallo!

    Seit kurzem versuche ich, über Erlenzäpfchen und Eichenblätter im Außenfilter den Gerbstoffpegel im Gesellschaftsbecken anzuheben. :roll:

    Hat irgendwer Erfahrungswerte über die Menge?

    Zur Zeit und auch früher bin ich mit einem Erlenzäpfchen auf 30l Wasser gut gefahren. Die Erlenzäpfchen lasse ich nur 2 Wochen drin, dann tausche ich sie aus.
    Bei den Eichenblättern hab' ich nirgends eine Mengenempfehlung gefunden. Ich will sie nicht so stark stimulieren, nur für eine gesunde Haut und etwas Gerbstoff im Wasser sorgen. Wieviele Blätter sind da sinnvoll und für wie lange soll ich sie drinlassen?

    Und noch eine Eichenblätter-Frage: Zur Zeit habe ich alte Blätter, abgestorbene gesammelt. In den frischen wäre sicher mehr Gerbstoff drin. Dachte daran, Frische junge Blätter zu trocknen - ist das besser?

    Liebe Grüße! ;-)

    Leo
     
    #1 28. Mai 2004
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  3. masterperegrin
    masterperegrin Bekanntes Mitglied
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    Hallo!

    Warum schmeißt du die Zäpfchen (hihi) nicht direkt ins Becken, dann kannst du sie auch wieder schneller rausholen, bevor sie vergammeln. Ebenso und vor allem die Eichenblätter. Ich hab heut aus einem 12l-Becken zwei Eichenblätter rausholen müssen, weil sich ein weißer Flaum rund um sie gebildet hat, der schon fast einen cm dick war. Und das nach einer knappen Woche. Den Zwerggarnelen in dem Becken ist zum Glück noch nix passiert, aber ich hab keine Ahnung, ob das nicht gefährlich sein könnte? Ich weiß nicht, was beim Verwesungsprozeß alles von der jeweiligen Biomasse abgegeben wird. Gibt es hier vielleicht ein paar Biologen, die die Situation beurteilen könnten? Ich schreib gleich noch einen extra Thread dazu.

    Ach ja und noch was ganz anderes, es ist ja gute Sitte sich in Foren oder zumindest Mailinglisten kurz vorzustellen, wenn man neu ist. Hier sind echt die netteren Leut unterwegs, im Vergleich mit anderen Foren und ich finds u. a. toll, daß sich die Moderatoren so viel Zeit für die Antworten nehmen. Andere Moderatoren sehen ihre Aufgabe nur darin, ihre Foren zu zensieren...;-) Okay, ich bin der Peregrin, Maschinenbaustudent und Unfallforscher beim LBI in Wien, hab einen drei Monate alten Sohn, bin 23, meine Freundin Hemma (naheliegend), außerdem drei kleine Becken eins mit 54, eins mit 12, eins mit 18l. Drin sind 2 Ancistren, Pseudocrenilabrus multicolor (die sind fehl am Platz, ich weiß, such schon dauernd Abnehmer mit größerem Becken), eine Macrobrachium, von der ich nix genaues, weiß, vermutlich Ringelhandgarnele, 8 Crystal Reds. Das wars vorerst.
     
    #2 7. Juni 2004
  4. Leo
    Leo Bekanntes Mitglied
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    Hallo Peregrin!

    Wenn ich die Zäpfchen ins Becken versenke hab ich der Probleme zwei:
    a) ich muß sie im "Dschungel" suchen
    b) mein Becken isse 60cm tief. Da fischt's sichs etwos schwöör am Grund herum!! (ich bin ja auch nicht 2m groß)

    Weißen Flaum hab' ich noch keinen gesehen, Zerfallserscheinungen schon.
    Bei der Zersetzung wird ziemlich sicher ein bischen Nitrat frei.

    Über eichenblätter ist schwer 'was rauszubekommen, ich werd' mir auch ein pH-Wert-Meßgerät zulegen, dann kann ich das selber genau nachmessen, der pH-Tröpfchentest von mir taugt gar nichts (oder brauche ich neue Brillen?) - Da funktionieren ja die Merck-Meßstäbchen besser.

    Aja: Willkommen in der Runde! Und: Unfallforscher - das klingt spannend ;-)

    Servus!

    Leo
     
    #3 8. Juni 2004