Einfahrzeit eines neuen 160l Becken?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines zum Thema Aquaristik" wurde erstellt von Tatjana, 15. April 2004.

  1. Tatjana
    Tatjana Bekanntes Mitglied
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    Hallo.

    Habe ja bald Geburtstag.*freu* Habe nun ein 160l Becken bekommen.
    Nun meine Frage, was wäre die ideale Einfahrzeit?
    10Tg? 3 Wochen? Was ist da am besten? Noch Fotos vom "Bau" des Beckens. Wenns euch interessiert
    werde ich Euch am laufenden halten.
    Also Pflanzen kommen noch mehr rein, diese hatte ich einfach über von den zwei 54l Becken.
    [​IMG]
    [​IMG]
    meine 54l
    [​IMG]
    [​IMG]
    lg Samira
     
    #1 15. April 2004
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  3. Simon
    Simon Bekanntes Mitglied
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    Hi samira

    Ich habe heute die fotos von deinen Becken Gesehn Das 54 l ist echt schön :gut:
    Beim 160 musst noch ein bissl arbeiten :wink:, willst net noch ein bissl Dekorationmatreal rein gebn ??
    Mach net den selben Fehler wie ich gib von Anfang an genug Kies ins Becken (6-8cm) für`s Pflanzenwachstum.
    Bitte post ein foto wenns Becken fertig ist, is immer super interessant wie andere Leute ihre Becken gestalten.
    Viel glück und Spass mit dem neuen Becken,

    Mfg Polypterus
     
    #2 15. April 2004
  4. Tatjana
    Tatjana Bekanntes Mitglied
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    hallo.

    Danke! ich habe sicher genug drinnen. Fast 30kg plus den Dünger drunter. Ich machs nur so, vorne wenig, hinten viel. Also aufsteigend.
    Ja werde noch als Deko Bambusröhren rein tun und jede Menge Pflanzen.
    So ähnlich wie mein erstes 54l Becken, nur möchte ich vorne noch neuseelandgras.
    Mal sehen wie es wird. Werde sicher wieder Fotos reintun.
    lg
    Samira
     
    #3 15. April 2004
  5. Christian
    Christian Bekanntes Mitglied
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    Hi Samira,

    hast Du einen eingefahrenen Filter verwendet oder hast Du Wasser aus einem eingefahrenen Becken ins neue Becken gegeben?

    Ich hab bei meinem neuen Becken eine Expressmethode angewendet. 1/3 (oder sogar mehr) altes Wasser aus einem eingefahrenen Becken und den Rest Neues, einen Schwung Denitrol hinzu und fertig. Als ich dann Fische eingesetzt habe, bekam ich für einen Tag einen leichten Nitritanstieg, den ich sofort unter Kontrolle bekam, weil ich sehr gut filtere (einen Eheim 2028 Außenfilter bei 170l) und einfach einen eingefahrenen Innenfilter für ein paar Tage dazugehängt habe.

    Das ganze System kommt eh erst in Schwung, wenn man ein paar Fische einsetzt. Ich bin mit diesem Schnellverfahren gut gefahren. Wichtig ist nur, dass man einen halbwegs guten Nitrittest hat. In meinem ersten Becken hab ich mit einem Streifentest gemessen und als der mir Nitrit angezeigt hat, war die Sch... schon am dampfen. Da hat der gute Christian dann einen mächtigen Streß bekommen und Wasser gewechselt als würde er dafür Geld bekommen...

    Lg,
    Christian
     
    #4 15. April 2004
  6. Jürgen Ha
    Jürgen Ha Moderator
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    Einlaufzeit des Aquariums

    Hallo,
    Dazu gibts Meinungen wie Sterne, und alle funkeln mehr oder weniger hell, sind bei der Voraussetzung richtig und unter anderen Bedingungen nicht falsch. Ich glaube nicht, dass es da eine 'so-und-nicht-anders'-Richtlinie gibt, die für jeden Aquariumtyp Gültigkeit hätte.

    Als Einlaufzeit könnte man zum Beispiel die Zeitspanne, bis das Aquarium Menge und Art des geplanten (End-)Fischbesatzes biologisch verträgt, definieren. Das kann jedoch ohne weiteres 4-6 Monate dauern. Weil es jedoch wenig 'Sinn' macht, auch im Hinblick auf die Algenentwicklung im Aquarium, das Becken so lange ohne (algenfressende-) Fische 'sich selbst' zu überlassen, könnte ein entsprechender 'Fahrplan' für den Besatz mit Zierfischen etwa so aussehen:

    - Das Becken biologisch vorbereiten, indem in den ersten beiden Wochen künstlich durch 'Anfüttern' ein Nitrit-Peak provoziert wird.
    Nach dem Peak könnte man mit dem (Erst-)Besatz unempfindlicher Fischarten beginnen. Garnelen wenn möglich erst in der 3. bis 4. Woche einsetzen.

    - Den Fischbesatz nicht auf einmal, sondern in Etappen komplettieren, z.B. alle 2 Wochen 1/4 des Endbesatzes. Wenn im Becken 4-5 Fischarten gepflegt werden sollen, würde es sich anbieten, die einzelnen Arten in diesem Zeitabstand einzusetzen. Damit hätte man den Endbesatz etwa 2 Monate NACH dem provozierten Nitrit-Peak erreicht und den Vorteil, dass die Mikrobiologie im Aquarium mit der Belastung durch die Fische mithalten kann.
    Dieser Zeitraum kann natürlich entsprechend den ausgewählten Zierfischarten länger ausfallen.

    Die risikoreichere Variante ist, wenn man alles auf einmal einsetzt: viele gestresste (und krankheitsanfälligere) Fische in einem Becken, in dem sich die Wasserqualität auch nach zweiwöchiger Wartezeit (ohne spezielle mikrobiologische Vorbereitung) dramatisch verschlechtern wird. Auch bei Verwendung von Bakterienstartern würde ich den Besatz allmählich erhöhen, eine Garantie, dass Nitrit zuverlässig vermieden oder unter 0,2 mg/l gehalten wird, bringt die Verwendung von Denitrol, Nitrivec & co auch nicht.

    Wäre interessant, wie das die Leute im Forum so handhaben :)

    Lg
    Jürgen
     
    #5 15. April 2004
  7. shary
    shary Bekanntes Mitglied
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    abgesehen von meinem erstlings aqua - da hab ichs wie der typische anfänger gemacht: wasser rein, fische rein :seltsam: ... zum glück habens fast alle überlebt - hab ich neue becken immer mit mind 30 % altem wasser gefüllt. meist wars mehr, nur beim 300er ging nicht soviel... dazu hab ich sowohl becken, als auch filter mit reichlich altem filtermulm angeimpft... sieht zwar anfangs furchtbar aus (wasser sehr trüb, am boden viel mulm), aber ich hab so nie einen nitritpeak gehabt... ich hab die becken vor dem besatz noch einige tage bis 2 wochen einfahren (einige tage hat eigentlich immer gereicht, nur bei den l-welsen war ich extrem vorsichtig und hab 2 wochen gewartet) lassen und dann langsam besetzt... gab nie probleme, keinen nitritpeak und von anfang an sehr gute stabile wasserwerte... den mulm am boden hab ich dann nach einigen wochen langsam mit den wasserwechseln abgesaugt... im 300er hab ich zusätzlich eine dose filterbakis in den aussenfilter gegeben... gab auch hier keine probleme, keinen peak
     
    #6 16. April 2004
  8. Bernd
    Bernd Bekanntes Mitglied
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    HY. :)

    Ich habe bei meinem 160l Becken 2 Wochen gewartet und dann das Wasser in einem Geschäft kontrollieren lassen. Das Wasser war total gut und der Mann der den Test gemacht hat war von einer Firma (ich glaube von JBL oder so) er hat gesagt dass wenn man Bakterien zugibt man schon nach 4 Tagen Fische reingeben kann. Am Anfang halt nur ein paar Welse (Putzer) und erst nach einiger Zeit mehr Fische. Weil sonst in der langen Zeit die das Becken ohne Fische läuft Algen entstehen und wenn keine Algenfressenden Fische drinnen sind wachsen sie immer mehr.

    Auf jeden Fall würde ich an deiner Stelle das Wasser immer vorher testen bevor Fische reinkommen.

    MfG Bernd
     
    #7 16. April 2004
  9. Tatjana
    Tatjana Bekanntes Mitglied
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    Hallo.

    Danke Euch für alle diese Tipps.
    Ich benutze einen Eheim Profesional Aussenfilter, er hat aber neue Filter drinnen und war komplett ausgeräumt, das heisst da sind keine Kulturen mehr drin.
    Habe nun Bactozym reingetan und nach 24h habe ich folgende Wasserwerte:
    NO3 Nitrat 10
    NO2 Nitrit 0
    GH 7°d
    KH Carbonat 6°d
    ph 8,4

    Also ph wert ist noch recht hoch, (heisst das sehr weich?)
    Alles andere scheint mir schon in einem super Bereich. Nun ist die Frage, wie lange brauchen die Bakterienkulturen bis sie aktiv sind?
    Bin immer noch unschlüssig wie lange ich es einfahren lassen soll.
    lg
    Samira
     
    #8 16. April 2004
  10. Tatjana
    Tatjana Bekanntes Mitglied
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    Hallo.

    Ach ja nochwas. Ich möchte folgenden Fischbesatz:
    2 Antennewelse
    1 Zitronensaugschmerle
    4 Amanogarnelen
    4 Kardinalsalmler
    4 Kupfersalmler
    6 Black Molly
    6 Guppys
    1 Kafidame (männchen leider verstorben)
    Dass man die Fische langsam und nicht alle auf einmal reintun soll, weiss ich, aber welcher ist nun der unempfindlichste Fisch?
    Guppy mal sicher nicht, da hab ich die Erfahrung gemacht, dass dieser sehr empfindlich ist.
    Mit welchem soll ich beginnen und vor allem wann?
    lg
    Samira
     
    #9 16. April 2004
  11. Jürgen Ha
    Jürgen Ha Moderator
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    Hallo,

    In bezug auf Deine geposteten Wasserwerte vermutlich die Antennenwelse, Kardinalfische und die gelbe Saugschmerle. GH und KH sind nicht schlecht, eine gute Ausgangsbasis. Es wird notwendig sein, den pH-Wert anfänglich künstlich zu drücken (auf mindestens pH 7), bis sich der Wert von selber dort einpendeln wird.
    Beginne mal mit dem Einsetzen der oben erwähnten Arten ab der 2. Woche, wenn der pH-Wert o.k ist. Vielleicht könntest Du die Zahl der Kardinalfische zumindest verdoppeln? Die Art fühlt sich im kleinen Schwarm eindeutig wohler.

    Ah - Du erlaubst? Kardinalsalmler = Kardinal-Tetra, Kardinalfisch, 'Arbeiter-Neon' (eine uralt-Bezeichnung); diese Art gehört zu den Bärblingen und ist mit den S-amerikanischen Salmlern nicht verwandt.

    Grüsse,
    Jürgen
     
    #10 17. April 2004
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