Wasserwechsel, wie mach ich es richtig?

Dieses Thema im Forum "Allgemeines zum Thema Aquaristik" wurde erstellt von Wolfgang, 20. Juni 2004.

  1. Wolfgang
    Wolfgang Bekanntes Mitglied
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    Mit der Suche hab ich ned wirklich was konkretes dazu gefunden.

    Ich meine hier aus einigen Beiträgen herauszulesen, dass einige den Wasserwechsel so machen:
    1. Wasser aus dem Aquarium raus
    2. Leitungswasser direkt ins Aquarium rein.

    Ich selber wechsle das Wasser so:
    1. Wasser raus
    2. handwarmes (ca. Aquariumtemp) Wasser in nen Kübel.
    3. Mit Wasseraufbereiter, evt. Vitaminen impfen
    4. Wasser langsam über Filter oder Außenscheibe reinlaufen lassen (damit der Grund nicht aufgewirbelt wird)

    Mach ich mir da unnötig Mühe?
     
    #1 20. Juni 2004
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  3. Alex
    Alex Bekanntes Mitglied
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    Hallo!

    Wnn du Wasseraufbereiter (es geht auch ohne!) verwendest passt das schon wie dus machst.
    Verwendest du keinen, und kannst du bei deiner Leitung eine konstante Temp erzeugen, kannst dus auch direkt reingeben, musst jedoch die Temp immer kontrolliern(mit Hand) damit es deinen nicht zu heiß/kalt wird

    lg
    alex
     
    #2 20. Juni 2004
  4. Klaus R.
    Klaus R. Bekanntes Mitglied
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    Hi

    Ja das mit dem WW passt schon wie dus machst.
    Ich wechsle immer mit etwas kühlerem(2-3°C) Wasser,soll bei Welsen und anderen die Laichbereitschaft erhöhen.
    Aufbereiter muß aber nicht sein,ich nehme nie welchen da die Wirkung der Inhaltsstoffe eh zu gering ist.Vitamine bekommen meine mit dem Futter 1-2mal die Woche.

    Mfg Klaus
     
    #3 20. Juni 2004
  5. Leo
    Leo Bekanntes Mitglied
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    Re: Wasserwechsel

    Hallo Wolfgang!

    Keine Sorge, das paßt schon so, wie Du das machst - kleier Trick, der mir Zeit spart: Verwende anstatt dem Eimer eine Gießkanne, da wirbelt der Grund nicht und es geht "leichter" wie mit'm Eimer.
    Und: Soo schlecht ist Wasseraufbereiter auch nicht, besonders auf das Pflanzenwachstum hat der meiner Meinung nach einen recht positiven Einfluß.

    Liebe Grüße!

    Leo
     
    #4 20. Juni 2004
  6. Klaus R.
    Klaus R. Bekanntes Mitglied
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    Hi Leo

    Die Pflanzen bekommen bei mir noch 2mal pro Woche Flüssigdünger.
    Ich sage ja nicht das Aufbereiter schlecht ist,zumal für Einsteiger sicher einfacher weil nicht viel Aufwand dahinter ist.Ich habe fast jeden Tag irgentwas zum reinkippen,für Einsteiger wäre das am anfang eh recht unübersichtlich.
    Von daher gebe ich dir Recht und man kann ihn natürlich verwenden,den er Schadet ja keinem.


    Mfg Klaus
     
    #5 20. Juni 2004
  7. el_nino
    el_nino Bekanntes Mitglied
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    Ich mach beim Wasserwechsel auch Fussgeld und renn mit einer Gieskanne hin und her :) , zum Glück is das AQ nur so klein aber mit einem 160l und grösser würd ich mit der Gieskanne auch ned weit kommen.

    Da muß ich mir auch noch was einfallen lassen....
     
    #6 21. Juni 2004
  8. Wolfgang
    Wolfgang Bekanntes Mitglied
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    Also ich hab da nen 15l Kübel den fühl ich am Hahnen und Aquarium wird dann aus diesem Kübel mit nem Litergefäß gefüllt. Muss ich nur 1-2 Mal mit dem Kübel laufen.

    Der Wasseraufbereiter sollte doch aber einige Giftstoffe binden oder? Gibts da in Österreich weniger Gefahr weil wir gutes Trinkwasser haben? Ist wahrscheinlich von Ort/Gebiet zu Ort/Gebiet verschieden, nehm ich an.
     
    #7 21. Juni 2004
  9. el_nino
    el_nino Bekanntes Mitglied
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    Also mein Fischalgeschäft hat zu mir gesagt das wir ( ich jetzt halt im 22. Bezirk in Wien ) eine gute Wasserqualität haben . Und ich nur dieses Aqua ding reingeben muß um die Schleimhäute der Fische zu schützen.
     
    #8 21. Juni 2004
  10. Jürgen Ha
    Jürgen Ha Moderator
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    Hallo,

    soviel ich weiss bekommt Wien sein Trinkwasser aus der Steiermark, genauer vom Hochschwab Massiv.
    Gegen Schwermetalle, Chlor & co muss da also an und für sich kein Aufbereitungsmittel gegeben werden.
    Trotzdem würde ich vorsichtshalber einen zuhause haben, schon alleine deshalb um auszuschliessen, dass nicht doch ev. Stosschlorungen von den Wasserwerken vorgenommen werden.

    Die Vorteile des WA liegen dennoch in einer Einbringung von Chelaten, organischen Molekülen, die das Leitungswasser soweit anpassen, dass die Schleimhäute der Fische nicht oberflächlich vom agressiven Leitungswasser oxidiert werden.
    Die Agressivität des LW darf man sich dabei nicht so vorstellen, dass es etwa als Lebensmittel schlecht oder als Medium für die Fische schlecht wäre; es geht eigentlich nur darum, die hohe Oxidationskraft, hervorgerufen durch die mit Überdruck gelöste Gase (v.a. Sauerstoff), zu reduzieren. Das Frischwasser 'frisst' sozusagen, ähnlich wie Cola ;-) diese eingebrachten Chelate auf, zum Teil wenigstens, und umgekehrt ummanteln die Chelate Metallionen, erwünschte (Nährstoffe, um sie pflanzenverfügbar zu halten, z.B. Kalium oder Eisen) und unerwünschte, wie z.B. Kupfer oder Zink.
    Im Endeffekt könnte man sich den WA sparen, wenn die Tw-Wechsel 1/5 des Beckenvolumens nicht übersteigen und im Becken ein wenig Mulm vorhanden ist - der erfüllt im Prinzip die gleichen Aufgaben.
    Gut, die meisten WA enthalten auch Vitamin B als Antistress-Schutz - das kann man aber auch mit hochwertigem Futter oder Vitaminen zuführen. Und das Methylenblau, das den WA so schön blau macht, wirkt schwach desinfizierend und keimtötend. In einem gesunden Aquarium ist das auch nicht wirklich notwendig.

    Lg
    Jürgen
     
    #9 21. Juni 2004
  11. Leo
    Leo Bekanntes Mitglied
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    Hallo El!

    Ah, was, kein Problem. Mein (momentan) größtes Becken hat 200l, klappt
    wunderbar per Gießkanne....ich treib' eh zu wenig Sport :lol:

    Und wenn der Kreislauf zwischendurch durchhängt - mach ich Kaffeepause und sitze mit'm Becher Kaffe oder Tee vor der "Baustelle" - und raste. ;-)

    Liebe Grüße!

    Leo
     
    #10 21. Juni 2004
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