Einrichten des Aquariums!

Dieses Thema im Forum "Forum für Einsteiger" wurde erstellt von Jürgen Ha, 22. Februar 2003.

  1. Jürgen Ha
    Jürgen Ha Moderator
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    1. Reinigen des neuen Aquariums:

    Wenn Sie Ihr neues Aquarium an dem dafür vorgesehenen Ort aufgestellt haben, waschen sie es zunächst mit handwarmem Leitungswasser aus. Dazu können Sie einen normalen Reinigungsschwamm verwenden: Keine Spülmittel!

    2. Bodengrund einbringen

    Bringen Sie zunächst eine 2 cm hohe Schicht aus Initialdünger (=Langzeitdünger) ein. Für ein dauerhaftes Pflanzenwachstum gibt es fertige Bodengrundmischungen, die unter den gewaschenen Kies einbracht werden. Die Mindestkieshöhe muss dabei 7 cm (2 cm Depot, 5 cm Kies) betragen. Ideal für gutes Pflanzenwachstun ist ein Kies in der Körnung von 2 bis 4 mm. Gröber geht noch, feinerer Kies verdichtet zu stark und kann das Wurzelwachstum der Pflanzen behindern. Der Kies muss nicht ausgekocht werden, wenn Sie ihn im Fachgeschäft gekauft haben. Auswaschen genügt normalerweise, einfach in einem Kübel eine Portion in der Badewanne mit dem Brausekopf solange spülen, bis keine Trübstoffe mehr daherkommen. Rein damit ins Aquarium, und die nächste Charge waschen.

    3. Installieren von Stabheizer und Filter

    Verfahren Sie nach den Gebrauchsanleitungen der einzelnen Hersteller. Installieren Sie die Geräte im hinteren Teil des Aquariums so, dass sie später durch Dekorationsgegenstände und Pflanzen möglichst verdeckt werden. Bei kleinen Aquarien können Sie Filter und Heizer ohne Probleme in derselben Ecke installieren, Sie erreichen damit trotzdem eine konstante Wassertemperatur im gesamten Becken. Den Filterauslauf stellen Sie so ein, dass der Auslauf in Höhe des Wasserspiegels liegt. Damit erreichen sie einerseits eine gute Oberflächenbewegung und Sauerstoffanreicherung, andererseits wird nicht so viel Kohlendioxid "ausgetrieben" wie bei einer Installation des Auslaufes über dem Wasserspiegel.

    4. Dekorationsgegenstände

    Nun werden Dekorationsgegenstände wie Wurzeln und Steine eingebracht. Wurzeln können ausgekocht werden, sie schwimmen dann nicht mehr und färben das Aquariumwasser weniger stark gelb. Verwenden sie aus optischen Gründen nur eine Art Steine und legen sie keine Steinwüste an! Steine und Wurzeln werden auf den Bodengrund aufgelegt oder leicht eingegraben. Planen sie die Einbringung des Langzeitdüngers so, dass Sie unter der Fläche, die eine Wurzel in Anspruch nimmt, keinen Dünger auf der Bodenscheibe verteilen. Viele Welse und Schmerlen nützen die Ecken und Ritzen unter Wurzeln gerne als Versteckflächen und helfen ein bisschen nach, indem sie wühlend den Raum vergrössern. Wäre ärgerlich, wenn durch diese Fische die torfigen, schwimmenden Bestandteile des Langzeitdüngers das Wasser trüben würden. Ausserdem wachsen an solchen Stellen ohnehin keine Pflanzen, und wenn die Wurzel oder Steindekoration vom Standort her nicht verändert wird, kann man sich das Einbringen des Düngers in diesem Bereich ohne weiteres sparen.

    5. Wasser einfüllen

    Nun wird das Aquarium mit temperiertem Leitungswasser (25 °C) nahezu voll gefüllt. Um eine Aufwirbelung des Bodengrundes mit dem Nährboden zu verhindern, legt man einen flachen Teller oder eine Glasscheibe auf den Boden und leitet darauf den Wasserstrahl. Anschliessend können noch eventuell erforderliche Korrekturen an der Dekoration vorgenommen werden und dem Wasser ein guter Wasseraufbereiter zugesetzt werden.

    6. Wasserpflanzen einsetzen

    Setzen Sie nun die Wasserpflanzen ein. Von Bundpflanzen (meistens Stengelpflanzen) entfernen Sie das Bleiband mit Schaumstoff. Kürzen Sie die Stengel um ca. 1 cm und zupfen die untersten 2 cm die Blätter ab, die sonst im Kies verfaulen würden. Damit wird auch das Anwurzeln der Stengel gefördert.
    Setzen Sie die Bundpflanzen in Gruppen ein, und nicht jeden Stengel einzeln, sonst schaut das ganze wie ein durchforsteter Hochwald aus. Stengelpflanzen in den hinteren Bereich des Aquariums setzen, sie werden meistens 40-50 cm hoch und würden Ihnen im vorderen oder mittleren Bereich die Sicht versperren.

    Topfpflanzen werden aus den mitgelieferten Töpfen vorsichtig herausgenommen und an dem dafür vorgesehenen Platz eingesetzt. Solitärpflanzen, also z.b. Schwertpflanzen (Echindodorus) erhalten ihren Fixplatz am "starken Punkt" des Aquariums, also der Stelle, die dem Betrachter als erstes ins Auge fällt und der das gesamte "Aquarien-Innen-Design" dominiert. Führen Sie einen Wurzelschnitt durch von mind. 1/3 der Wurzelmasse. Sinn dieser Maßnahme: das Wurzelwachstum der wichtigen Feinwurzeln wird angeregt. Bei Schwertpflanzen entfernen Sie 1/5 der grünen Blätter durch Abziehen oder Abknipsen am Blattstiel. Sinn dieser Maßnahme: durch das Entfernen der Pflanze aus dem Körbchen gehen wichtige Feinwurzeln verloren. Pflanzen benützen diese Feinwurzeln, um Nährstoffe aufzunehmen. Die groben Wurzeln sind nur zur Verankerung der Pflanze im Substrat und als Träger für (für Sie) unsichtbare Feinwurzeln da.
    Vor allem Schwertpflanzen können nach dem Verlust eines Grossteils der Feinwurzeln ihr Blattgrün nicht mehr versorgen, und es kann vorkommen, dass die Pflanze fast alle grünen Pflanzenteile abstösst, sie werden braun und verfaulen. Mit dem Entfernen von 1/5 der Blätter kann dieses Absterben zumindest vermindert werden.
    Entfernen Sie die ganze Steinwolle von den Wurzeln. Wenn die Wolle auch den Fischen oder dem Aquarium nicht schadet, so erschwert sie doch das Anwurzeln generell, und die Fische zupfen gerne daran herum und es schwimmen immer wieder Einzelteile im Aquarium umher, was auch nicht gerade ansehnlich ist.

    Düngen Sie Ihre Pflanzen erst nach vier Wochen das erste Mal, wenn durch das Anwachsen sichergestellt ist, dass die Nährstoffe auch verwertet werden können. Durch vorzeitige Düngung fördern Sie nur das Algenwachstum. Wenn Sie keinen Langzeitdünger bei der Einrichtung verwendet haben, können Sie das Wachstum von Wurzelpflanzen nachträglich mit Düngekugeln oder Düngetabletten fördern. Stengelpflanzen nehmen fast alle Nährstoffe über die grünen Blatteile oder Stengel auf, für sie wird ein Flüssigdünger-Präparat verwendet. Wenn Sie das Glück haben und in Tirol oder in einer Gegend wohnen, wo das Aquariumwasser praktisch als "Mineralwasser" aus der Leitung kommt, können Sie die Dosierung von handelsüblichen Flüssigdüngern ohne Probleme halbieren. Ganz darauf verzichten lässt sich nicht, da wichtige Spurenelemente wie pflanzenverwertbares Eisen oder Kalium im Leitungswasser in zu geringer Dosierung vorhanden sind oder von den Pflanzen zu schnell verbraucht werden. Merken Sie sich, dass Pflanzen nur so gut wachsen, wie alle Nährstoffe in genügendem Ausmaß vorhanden sind. Das Fehlen eines einzigen Nährstoffs, z.b. Kalium, kann Grund dafür sein, dass das Pflanzenwachstum zumindest stagniert.

    Einer der wichtigsten Pflanzennährstoffe, nämlich Kohlendioxid (CO2), ist in den meisten Aquarien nicht ausreichend vorhanden. Was hilfts, wenn alle Nährstoffe vorhanden sind, wenn die Pflanzen nicht genügend Kohlenstoff zum Aufbau von Biomasse zur Verfügung haben? Bis auf wenige Spezialisten, z.b. Elodea densa (Wasserpest), die CO2 aus Kalkverbindungen herauslösen kann (biogene Entkalkung) müssen alle Aquarienpflanzen auf gelöstes Kohlendioxid zugreifen. CO2 wird von den Pflanzen schneller verbraucht als es aus der Atemluft ins Aquariumwasser diffundieren (=wechseln, hier: sich lösen) kann. Also muss man es künstlich zuführen, z.b. mit einem Druckgas-System, bei kleineren Aquarien mit Bio-Kohlensäure-Systemen, auf elektrolytischem Weg, mit Tabletten oder mittels Carbonator. Für jedes Aquarium gibt es das passende Düngesystem. Mehr über dieses wichtige Thema in einem anderen, separaten Beitrag.

    Ebenso kann ein Überangebot von Düngestoffen, z.b. Eisen oder Nitrat, das Pflanzenwachstum zum Erliegen bringen. Zuviel Eisen z.b. blockiert die Aufnahme anderer Nährstoffe. Folge: die Algen werden die überschüssigen Nährstoffe verwerten und prächtig gedeihen.
    Zuviel Dünger ist genau so schädlich wie zu wenig nützlich ist. Wenn Sie Geld sparen möchten, sparen Sie lieber bei den Fischen.

    7. Animpfen

    Um von vornherein den nützlichen Filterbakterien den Start zu erleichtern, erfolgt nun in den nächsten Tagen ein Zusatz nitrifizierender (=nitrit abbauender) Bakterien. Dazu gibt es verschiedenste Produkte. Lassen Sie sich beraten, welches Produkt für Ihre Zwecke das beste ist.

    Mit diesen künstlich zugeführten Bakterien erreichen Sie, dass es im Aquarium (im Normalfall) nicht zu einer für Fische und Pflanzen tödlichen Anhäufung von Nitrit (NO2) kommt. Nitrit entsteht durch Kot, Urin, ungefressenes Futter und absterbende Pflanzenteile. Es häuft sich in der Einlaufphase (Einfahrphase) des Aquariums bis zu einem möglicherweise für die Fische tödlichen Grenzwert an, weil noch nicht genügend Bakterien vorhanden sind, die dieses Nitrit in unschädliches Nitrat umwandeln können. Ganz vermeiden lässt sich Nitrit nicht, auch bei Zugabe von Bakterien.
    Sie verhindern damit einen Totalausfall. Nitrit blockiert die Sauerstoffkapazität der roten Blutkörperchen im Fisch, d.h. der Fisch erstickt. Mit Teststäbchen oder -Tropfen können Sie den aktuellen Wert ablesen und darauf reagieren, indem Sie täglich einen Teilwasserwechsel von 1/3 oder 1/4 des Beckenvolumens vornehmen. Natürlich dürfen Sie erst neue Fische kaufen, wenn kein Nitrit mehr nachweisbar ist, sonst erleiden Sie möglicherweise einen Totalverlust der Neuankömmlinge, die sich nicht wie der Erstbesatz an den hohen Nitritwert gewöhnen konnten.

    Meistens wird Nitrit nach 5-7 Tagen nach Einsetzen der ersten Fische nachweisbar.

    SIE KÖNNEN NITRIT NICHT VERHINDERN!
    SIE KÖNNEN NITRIT NICHT SEHEN ODER RIECHEN!
    SIE MÜSSEN ÜBER NITRIT UND DIE FOLGEN BESCHEID WISSEN, WENN SIE EIN AQUARIUM MIT ZIERFISCHEN BETREIBEN!

    NITRIT ENTSTEHT IN JEDEM AQUARIUM FRÜHER ODER SPÄTER!
    SIE KÖNNEN NITRIT NUR MIT EINEM TESTKIT NACHWEISEN!


    Verabschieden Sie sich von der Theorie, dass eine Einlaufzeit von 2,3 oder 4 Wochen Nitrit verhindert. Wenn keine Belastung in Form von kotenden Fischen im Aquarium ist, werden sich auch die nützlichen Bakterien nicht vermehren. Wenn Sie dann nach 4 Wochen Ihre Fische einsetzen, werden Sie genauso viel Nitrit im Wasser nachweisen können wie nach einer Woche! Wenn Sie Ihr Aquarium ohne Kenntnis des Nitrits so nach der Meinung: "Für mich gilt das nicht" eingerichtet haben und alles gut gegangen ist, dann haben Sie einfach Glück gehabt, dass der Nitrit-Wert unter einem für die Fische tödlichen Wert blieb.
    Verlassen Sie sich auf Ihren Instinkt, wenn es ums Aquarium geht. Aber verlassen Sie sich auch auf Ihren Zoohändler, der Ihnen - wenns ein guter ist - Auskunft geben wird, ohne dass Sie ihn danach fragen.

    Nach der Erstbefüllung des Aquariums können Sie (bei uns) kein Nitrit nachweisen: wo nichts verfault oder ausgeschieden wird, entsteht auch kein Nitrit. Verlieren Sie nach dem ersten positiven Nitrit-Test und nach mehreren Wasserwechseln zum Verringern der Konzentration nicht die Geduld, indem Sie womöglich den Filter reinigen oder den Kies nochmal auswaschen. Derartige Aktionen sind schädlich und verzögern die Ansiedelung von nützlichen Bakterien ganz erheblich! Am besten ist es, Sie lassen den Filter die nächsten 4 Wochen komplett in Ruhe arbeiten, bevor Sie ihn (ohne heisses Wasser und ohne Spülmittel) das erste mal auswaschen.

    DIE MEISTEN TODESFÄLLE AN ZIERFISCHEN ENTSTEHEN DURCH NITRIT-VERGIFTUNG UND IN DER FOLGE MIT NITRIT-STRESS BEDINGTEN ZIERFISCHKRANKHEITEN!!!

    Erst dann folgen Ausfälle durch Sauerstoffmangel oder stressbedingten "Zivilisationskrankheiten" in überbesetzten Aquarien.

    8. Technik in Betrieb nehmen

    Nehmen Sie nun die Heizung und den Filter in Betrieb und installieren Sie die Beleuchtung nach der jeweiligen Gebrauchsanleitung.
    Licht: Beleuchtungsdauer min. 11 Stunden, max. 14 Stunden. Bei längerer Beleuchtungsdauer sollten Sie eine Mittagspause von 1-2 Stunden einlegen, das hat sich auch bei Algenproblemen bewährt - die Pflanzen nehmen diese Mittagspause nicht übel.
    Heizung: stellen Sie den Heizstab oder Thermo-Filter auf 25 °C ein. Nach ein paar Tagen justieren Sie nach. Je nach Zimmertemperatur kann die Temperatur im Aquarium trotz voreingestelltem Heizer einen anderen Wert erreichen, weil auch der Filter und die Beleuchtung Wärme produzieren. 25 °C ist eine optimale Temperatur für die meisten Zierfische und fast alle Wasserpflanzen.
    Filter: Reinigen Sie den Filter nicht zu oft. Der anfänglich saubere weisse Schwamm wird im Laufe der Zeit eine bräunliche Farbe annehmen. Gut so! Wenn nicht gerade Futterreste oder Pflanzenteile drin hängen ist das ein Zeichen dafür, dass sich nützliche Bakterien ansiedeln. Ein gut besiedelter Filterschwamm wird leicht nach Waldboden riechen und sich ein wenig "glibbrig" anfühlen. Jeder Putzwahn im Zusammenhang mit dem Filter wird sich auf das Aquarium und die Fische schädlich auswirken. Je sauberer Sie den Filterschwamm halten, desto schmutziger und trüber wird das Aquariumwasser werden! Reinigen Sie den Filterschwamm nach Bedarf, wenn möglich nicht im Zuge des Wasserwechseln, sondern nur dann wenn Sie merken, dass die Leistung des Filters, erkennbar am Wasserstrom, merklich nachlässt.

    Wechseln Sie Filtermedien erst, wenn die Reinigungsintervalle immer häufiger werden. Bei Innenfiltern sollte der Schwamm nur etwa alle 2-3 Wochen gereinigt werden. Aussenfilter können Standzeiten von 3 oder mehr Monaten haben (ein riesiger Vorteil eines Aussenfilters!)

    9. Fische einsetzen

    Die ersten algenfressenden Fische können Sie bei Verwendung eines Aquarium-Starters (Bakterien-Präparat) nach etwa 4-5 Tagen einsetzen. Sie werden nur wenig gefüttert und sollen das Algenwachstum bis zum Anwachsen der Pflanzen gering halten. Kontrollieren Sie in der Zeit täglich den Nitrit-Wert! Nach dem Abklingen des Nitritgehaltes können Sie mit geringem Risiko den Endbesatz mit Ihren gewählten Zierfischen durchführen, wobei ich der Meinung bin, dass der endgültige Besatz (=Anzahl) der Fische erst nach etwa 6-8 Wochen erreicht werden sollte.

    Aber das bleibt jedem selber überlassen und ist ein anderes Thema, das später einmal besprochen werden kann,

    meint
    Ihr/Eurer ;-)
    Jürgen
     
    #1 22. Februar 2003
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  3. Philipp
    Philipp Bekanntes Mitglied
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    Danke!

    Danke für diese Blitz-Einführung!
    Sind einige sehr hifreiche Tips dabei!
    Werd ich mir zu Herzen nehmen.

    lg
    Philipp
     
    #2 28. April 2003
  4. Jürgen Ha
    Jürgen Ha Moderator
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    Re: Danke!

    Hi Phlipper,


    gern geschehen... ist wirklich als Blitz-Einführung gedacht gewesen. Sonst hätte man glatt einen Roman schreiben können, wenn ich bei jeden Punkt ins Detail gegangen wäre.

    Mehr Tipps und Kniffe zum Thema "Aquarium" erhälts du auch weiterhin in unserem Forum.

    Grüsse :idee:
    Jürgen
     
    #3 30. April 2003
  5. Philipp
    Philipp Bekanntes Mitglied
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    #4 16. Mai 2003
  6. Ferdl+Sonja
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    Hallo,

    nachdem mir heute fad war,
    hab ich in der Vergangenheit geschnuffelt und diesen alten Beitrag gefunden, ich finde den der sollte angepinnt werden,
    obwohl schon 7 Jahre alt, ist er für Anfanger noch immer Aktuel.

    lg Sonja
     
    #5 14. August 2010
  7. bechti44
    bechti44 Bekanntes Mitglied
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    ja, bin absolut deiner meinung
    Ps: manache dinge wie pflanzenschnitt wusste ich auch noch nicht :shock:
     
    #6 14. Oktober 2010
  8. Hexerl001
    Hexerl001 Mitglied
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    Hallo :wink:


    ich bin hier neu und muß sagen , sowas wie der Post von Jürgen , gehört jedem beim Aquariums kauf dazugegeben!

    Ich hab leider einen nicht so tollen Verkäufer erwischt und bin dann recht eingefahren

    LG
    Hexerl
     
    #7 18. Dezember 2010
  9. Bresl85
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    Hy!

    Aus gegebenen Anlass (mein neues Aqua läuft seit 3 Tagen) hab ich diesen Eintrag gefunden. Vorneweg, einfach super!

    Nun zu meiner Frage. Bisher habe ich es auch so gehandhabt, dass ich nach 3-4 Wochen Einlaufphase und mittels Tröpfentest überprüfbaren NO2-Wert die ersten Fische eingesetzt habe. Dies wird ja an vielen Stellen hier im Forum empfohlen. Nur, wie oben so toll beschrieben wird, sollte es nie zu diesem sogenannten Nitritpeak kommen, wenn man keine Fische (andere organische Abfälle wie Pflanzenreste mal ausgenommen) einsetzt. Wie kann also laufend behauptet werden, man muss diesen Nitritpeak abwarten bzw. warum sollte man dann einige Wochen mit dem Erstbesatz warten?

    Hab ich da jetzt irgendwas falsch verstanden, irgendwie bin ich leicht verwirrt...

    mfg Roland
     
    #8 4. Februar 2011
  10. w4tel
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    der nitrit-peak kommt nicht von selbst, roland, oder, besser gesagt nicht ohne ursache

    lies nochmal den absatz unter der roten überschrift

    du mußt, vereinfacht gesagt, durch einbringen geringer mengen von futter, eventuell auch durch einsetzen von schnecken, den "guten" bakterien erst einen grund geben, sich zu bilden und zu vermehren

    aus dem gleichen grund soll man nicht alle fische gleichzeitig einsetzen, sondern jeweils in kurzen abständen
     
    #9 4. Februar 2011
  11. Bresl85
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    Danke für die Antwort!

    Geringe Mengen Futter und Schnecken reichen dafür schon aus? D.h. dann aber auch, wenn ich "zu wenig" Futter reinschmeiße und dann folglich zu wenig Bakterien habe und nach angenommen 4 Wochen die ersten (wenigen) Fische reintue, tritt erst der Nitritpeak auf. Habe ich genügend Bakterien nach 4 Wochen, dann sollte dieser nach dem Einsetzen von Fischen jedenfalls gar nicht auftreten. Das würde dann aber auch bedeuten, dass jeder auftretende Nitritpeak ein Zeichen dafür ist, dass man in der Einlaufphase etwas (geringfügig) falsch gemacht hat.

    Ich hatte die Sache mit dem Futter ohnehin vor (habs irgendwann in einem Buch gelesen, dass man das mit dem Futter machen sollte), danke dir aber mal ganz herzlich für die Info!
     
    #10 4. Februar 2011
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