Buckelige Fische

Dieses Thema im Forum "Zierfischkrankheiten und Plagegeister" wurde erstellt von X-Beth, 23. August 2004.

  1. X-Beth
    X-Beth Bekanntes Mitglied
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    Hallo!

    Bei mir kommt es immer wieder vor, dass z.B. Bärblinge od. Platys so "buckelig" werden, sprich, sie sehen gekrümmt aus. Interessanterweise dauert das dann mehrere Wochen, bis sie sterben, und außerdem fressen sie normal weiter und schwimmen munter mit den anderen mit. Sie werden mit der Zeit jedoch etwas dünner.
    Ist das eine Art "Alterserscheinung"? :roll:

    Elisabeth
     
    #1 23. August 2004
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  3. ManniAT
    ManniAT Bekanntes Mitglied
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    Hallo Elisabeth,

    ich kann dir zwar nicht sagen, warum das so ist, aber anscheinend ist das "normal". Hier läuft ein Thread https://www.zierfischforum.at/forum/aquaristik/krankheiten/guppyseuche.2405/, dort sind Guppies mit dieser "krummen" Form zu sehen!

    Meine Guppies sind eigentlich auch immer so gestorben, bzw. haben nach ihrem (oft plötzlichen) Ableben so ausgesehen.

    lg

    Manfred
     
    #2 23. August 2004
  4. Christian R.
    Christian R. Mitglied
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    Hallo,

    Bei mir sieht ein Zebrabärbling genau so aus.
    Total buckelig, schlank aber kein Verändertes Verhalten.
    Hab auch schon auf eine altersbedingte Veränderung getippt.

    MfG, Christian
     
    #3 24. August 2004
  5. Jürgen Ha
    Jürgen Ha Moderator
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    Hallo,

    es kann sich um eine Alterserscheinung handeln.
    Bei Lebendgebärenden drücken die Embryonen bei Wurfverzögerung oft so stark gegen die Wirbelsäule, dass nach dem Werfen eine bleibende Verkrümmung zurückbleibt.
    Dann natürlich aufzuchtbedingte Schäden, z.B. durch Mineralienmangel oder unzureichende Vitaminversorgung in der Wachstumsphase der Jungfische, die für diese Buckligkeit sorgt und die mit dem Alter der Fische dann entsprechend mitwächst (und schlimmer wird).

    Es gibt aber auch krankheitsbedingte Ursachen. Untergasser nennt dafür
    1. Fischtuberkulose
    2. Sporozoenbefall

    Die Fischtuberkulose wäre dafür ein heisser Tip. Ich glaube mich zu erinnern, dass der Durchseuchungsgrad der heimischen Aquarien mit dem krankheitsverursachenden Bakterium bei 80 % liegt. Nicht immer sind die typischen Symptome wie aufgetriebener Bauch oder Glotzaugen sichtbar, auch eine Abmagerung kann als Symptom in erscheinung treten.
    Die Fischtuberkulose ist nicht heilbar.

    Sporozoenbefall kommt in den Aquarien selten vor. Am häufigsten noch die Neonkrankheit (Pleistophora hyphessobryconis). Viele Sporozoenarten verursachen kleine Knötchen in der Haut, den Kiemen oder inneren Organen (wenige µm bis mm). Bei Pleistophora schwimmen die Fische nachts unruhig umher, schräge Haltung und Verkrümmungen des Rückgrats können Begleiterscheinungen sein. Eine sichere Behandlungsmethode ist nicht bekannt.

    Lg
    Jürgen

    Literatur: Untergasser (1989): Krankheiten der Aquarienfische
     
    #4 24. August 2004
  6. Michael
    Michael Bekanntes Mitglied
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    auch durch inzucht kommts vor ;-)
     
    #5 27. August 2004
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