Neubesatz nach Pünktchenkrankheit

Dieses Thema im Forum "Zierfischkrankheiten und Plagegeister" wurde erstellt von Lighty, 16. Juli 2004.

  1. Lighty
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    Lighty
    Wie lange solte man nach einer Pünktchenkrankheit warten ehe man sich neue Fische ins Becken hohlt?
     
    #1 16. Juli 2004
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  3. Jürgen Ha
    Jürgen Ha Moderator
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    Hallo,

    vernünftigerweise solange, bis sich der betroffene Fischbestand absolut frei von Symptomen ist und sich wieder erholt hat, also etwa 2 Wochen 'Rekonvaleszenz' einplanen. In dieser Zeit die Wasserwerte optimieren (natürlich auch später) und das Immunsystem der Fische mit Vitamingaben stärken.
    Klingt zwar seltsam, aber nichts wär schlimmer, als die geschwächten Fische mit möglicherweise neuen Erregern in Kontakt zu bringen.

    Lg
    Jürgen
     
    #2 16. Juli 2004
  4. Lighty
    Lighty Mitglied
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    danke, ich verstehe vollkommen wieso, wuste halt nurnicht was man so als ca zeit nimmt.
     
    #3 17. Juli 2004
  5. Christian R.
    Christian R. Mitglied
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    Hallo,
    Ich habe die selbe Situation.
    Kann es nicht zum Problem werden wenn der Neubesatz wieder Erreger einschleppt?
    Ich will meinen Fischen nicht 2 Mal hintereinander eine Medikamentenkur verpassen müssen.


    MfG Christian
     
    #4 27. August 2004
  6. Jürgen Ha
    Jürgen Ha Moderator
    Mitarbeiter Team Zierfischforum
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    Hallo Christian,

    dann müsstest du realistischereise die Neuzugänge erst in Quarantäne halten und Schritt für Schritt eine 'bilaterale Erreger-Kontaktaufnahme' sowohl für den Alt- wie auch für den Neubesatz durchführen.
    In der Praxis könnte das so ablaufen:
    - die 'Neuen' kommen ins Qu.-Becken, das identische Wasserwerte wie das Gesellschaftsbecken aufweisen sollte, und werden zwei Wochen beobachtet. Innerhalb dieses Zeitraums brechen die meisten Zierfischkrankheiten aus (= Inkubationszeit). Geht in dieser Zeit alles glatt, kann man daran gehen, 1-2 'Test'-Fische aus dem Gesellschaftsbecken, praktischerweise solche der gleichen Gattung (z.B. einen 'Altplaty' zu den 'Neuplatys'), ins Qu.-Becken zu setzen.
    Man erfährt dadurch, ob die 'Alten' einen Erreger tragen, gegen den die 'Neuen' möglicherweise noch nicht resistent sind, umgekeht detto.
    Die Methode stellt zumindest eine erhebliche Verminderung des Infektionsrisikos dar, ganz ausschliessen kann man einen Krankheitsausbruch nach Neubesatz niemals.

    Lg
    Jürgen
     
    #5 27. August 2004
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