Eheim 2211

Dieses Thema im Forum "Technikforum" wurde erstellt von F1-maggie, 23. September 2004.

  1. F1-maggie
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    Hi!

    Die Suchfunktion habe ich schon bemüht, aber nichts gefunden.

    Und zwar wollte ich wissen, ob ein Eheim 2211 für ein 160-Liter-Aquarium (im vollen Zustand natürlich weniger Wasser) geeignet ist.

    Das einzige was ich von dem Filter weiß ist, dass er 300 l/h pumpt.
    Durchmesser 10 cm, Höhe bis zum Deckel 23 cm, wenn ich mich nicht verrechnet habe also 1,8 L Volumen.

    Ist das genug?

    Ciao maggie
     
    #1 23. September 2004
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  3. F1-maggie
    F1-maggie Aktives Mitglied
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    nix?
     
    #2 24. September 2004
  4. ManniAT
    ManniAT Bekanntes Mitglied
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    Hi maggie,

    IMHO ist das Ding etwas klein, die Pumpleistung ginge gerade noch,
    aber mit einem Liter Volumen (laut Eheim) eher wenig!

    Schau einfach mal unter www.eheim.com.
    Unter www.Eheim.de bekomme ich "under construciton".

    lg

    Manfred
     
    #3 24. September 2004
  5. F1-maggie
    F1-maggie Aktives Mitglied
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    Was hat denn das Filtervolumen für Auswirkungen auf das Becken und kann man es künstlich vergrößern, zum Beispiel mit Tonröhrchen oder so?

    Ich habe den 2211 schon und würde ihn gern weiterbenutzen, wenn es nicht völlig falsch wäre. (Bekomme nächste Woche ein größeres Aquarium *juhu*)

    Ciao maggie
     
    #4 24. September 2004
  6. Jürgen Ha
    Jürgen Ha Moderator
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    Hi Maggie,

    genauere Beschreibung zum Eheim 2211 *klick*

    Eheim-Produkte sind auch unter der Page http://www.mp-aquaristik.de abrufbar (heute ebenfalls offline).

    >> Was hat denn das Filtervolumen für Auswirkungen auf das Becken und kann man es künstlich vergrößern, zum Beispiel mit Tonröhrchen oder so?

    Naja, abhängig vom Fischbesatz und der Aquariumeinrichtung (hier v.a. Kies) muss eine gewisse Menge Filtermaterial als Besiedelungsfläche für nitrifizierende Bakterien zur Verfügung stehen. Je grösser das Filtervolumen, desto mehr Filtermaterial kann reingepackt werden und desto grösser ist die Besiedelungsfläche für die Bakterien. In der Folge wird die Reinigungsleistung des Filters verbessert. Vergrössern kann man die besiedelbare Oberfläche durch Verwendung von 'gelöcherten' Filtermaterial. Im einfachsten Fall Tonröhrchen, hochwertigere Filterringe sind nach 'Schweizerkäseart' noch durchgängig für Bakterien besiedelbar.

    Würdest du also deinen 2211 Aussenfilter komplett mit Filtermaterial von der Machart sera siporax oder Dennerle Filterperlen füllen, hättest du theoretisch einen Filter, der ein 600 Liter Aquarium locker biologisch filtern kann. Theoretisch, wenn nicht noch die Durchflussleistung ebenfalls der Beckengrösse bzw. dem Fischbesatz angepasst werden müsste. Da siehts dann allerdings sogar bei einem 160 Liter Aquarium recht mau aus. Die 300 Liter Leistung kann dieser AF nie und nimmer tatsächlich umsetzen - Pumphöhe und durchflussreduzierendes Filtermaterial schrauben den Wert locker auf 50 % der Ausgangsleistung runter. Aber auch nicht mal das wäre bei Verwendung von Hochleistungs-Filtermaterial und ausgewogenem Fischbesatz das Problem: was hilfts, wenn das Aquariumwasser top biologisch gereinigt ist, wenn noch ständig Trübstoffe im Becken rumschwirren, weil sie der AF nicht 'aus der anderen Beckenhälfte' rausfiltern kann?

    Du kannst den 2211 im neuen Aquarium z.B. als zusätzlichen Torffilter laufen lassen. Gefüllt mit Torf-Granulat, um pH-Wert und Karbonathärte zu senken und den Tropenfischen ideale Bedingungen zu bieten. Gefüllt mit normalem Filtermaterial, um bei Bedarf fürs Quarantäne-Becken immer einen Filter griffbereit zu haben. Gefüllt mit Marmorsplitt, um möglicherweise in einem Afrika-Becken die Wasserhärte und den pH-Wert zu erhöhen. Gefüllt mit ionenaustauschenden Filtermedien, um den Nitratwert oder Phosphatgehalt, abhängig vom Ausgangswasser, zu senken.

    Bei zwei Aquarien gibts unzählige Anwendungsmöglichkeiten für so einen kleinen nützlichen Aussenfilter, da ist es immer gut, so ein Teil 'in Reserve' zu halten.

    Lg
    Jürgen
     
    #5 25. September 2004
  7. ManniAT
    ManniAT Bekanntes Mitglied
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    Hallo Maggie,

    das Volumen hat (unter anderem) was damit zu tun, wie viel Filtermaterial du reingeben kannst.
    Tonröhrchen (Grobfilterung), Keramikügelchen, usw. all das sind Materialien, die mit verschiedensten "Tricks" dafür sorgen, dass dein Wasser gut gefiltert wird.
    Sowohl mechanisch, als auch biologich. Die einen Teil lenken das Wasser um die Ecken und sorgen dafür, dass möglichst viel "Grobdreck" ausfällt.

    Die anderen sorgen mittels "feinpoorigkeit" (oder ähnlichem), dass sie möglichst viel Fläche zur Ansiedlung der wichigen Bakterien bieten.

    Um jetzt das Wasser zu reinigen muss es durch den Filter. Dabei sollte wird eine gewisse Anzahl Umwälzungen pro Stunde erreicht werden.
    Andererseits darf das Wasser nicht zu schnell an den Bakterien vorbei, sonst können die ihre Arbeit nicht tun.

    All das ist den Filterherstellern bekannt. Bei der Dimensionierung eines Filters wird von den Herstellern auch davon ausgegangen, dass du "trickreichen" Materialien einsetzt.
    Du kannst zwar (sag ich mal) mit einem Filter Größe eins und super Material das selbe erreichen, wie mit einem Filter Größe 2 und weniger gutem Material.
    Es gibt aber Grenzen.
    Eheim sagt bei dem Teil - max. 120 Liter.
    Da fehlt also einiges.
    Wenn du das Becken sehr sparsam besetzt, könnte es evtl. gehen, aber knapp ist es sicher!

    lg

    Manfred
     
    #6 25. September 2004
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