Ytong Unterbau

Dieses Thema im Forum "Technikforum" wurde erstellt von Ringi, 29. Juni 2004.

  1. Ringi
    Ringi Bekanntes Mitglied
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    Hallo!

    Ich möchte gerne im Oktober von 100l auf 240l aufstocken!
    Da ich den klapprigen Spanplatten-Unterschränken, wie sie im Zoofachhandel angeboten werden nicht für 10 oder mehr Jahre ein Gewicht von 300kg Belastung zutraue, und diese alles andere als schön sind, möchte ich mir einen Ytong-Unterbau machen (E-Profil wenn
    man von oben draufsieht).

    Hat schon jemand Erfahrungen damit?
     
    #1 29. Juni 2004
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  3. Wolfgang
    Wolfgang Bekanntes Mitglied
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    Also ich hab keine Erfahrung mit Ytong im Aquarienunterbau, aber generell sicher eine gute und einfach zu bearbeitende Wahl.
    Vom Gewicht her musst nicht viel schauen, Ytong hält einiges auf Druck aus. Die Frage ist obs die Decke darunter auch hält ;)

    Wie gesagt sehr einfach zu bearbeiten, mit ner halbwegs scharfen Säge kannst den gut zuschneiden.

    Aufpassen musst dann auf die Oberseite wo das Aquarium drauf kommt. Ytong brösselt recht stark und das Aquarium braucht einen sauberen und glatten Untergrund.
    Würde da evt. die Oberseite verspachteln und eine schöne Holzplatte (vom Tischler anfertigen lassen, ist nicht sooo teuer, Aber Gewicht und eine Skizze des Ytongmauerwerks mitnehmen => wegen Last) drauf"kleben". Auch verfliesen würde gehen. Je nach Geschmack halt. Und auf jeden Fall dann eine weiche Unterlage, falls doch Brösel, Staub etc beim Aufstellen unters Aquarium kommt.

    Die Seiten kannst wie gesagt spachteln und dann verputzen oder malen, auch fliesen oder mit einer Beschichtung bearbeiten. Wenn Wände über das Aquarium ragen, nimm auf jeden Fall einen Belag, Ytong ist Kalkhaltig und wie gesagt, bröselt unbehandelt gerne.
     
    #2 29. Juni 2004
  4. Ringi
    Ringi Bekanntes Mitglied
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    Das mit der Holzplatte hab ich sowieso vorgehabt. Schwanke noch
    zwischen einer Tischlerplatte und einer Küchenarbeitsplatte hin und her!
    Es sollte halt gewährleistet sein dass die Platte sich nicht verzieht!

    Gruß
     
    #3 29. Juni 2004
  5. Wolfgang
    Wolfgang Bekanntes Mitglied
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    An und für sich egal.

    Der Tischler wird dir auch eine Spanplatte (eher schlechter die kriecht nämlich, und quillt wenn Wasser eindringt.) oder eine Mehrschichtplatte anbieten. Stärke je nach Belastung (Gewicht, Spannweiten) und dann ein Funier nach deiner Wahl. Willst du eine Vollholzplatte haben, könnts doch ins Geld gehen ;-).

    Eine Küchenarbeitsplatte ist meistens auch eine Spannplatte mit Beschichtung. Auf jedenfall wasserfest.
    Gibts auch als Steinplatten als Granit (zu 90%) oder Marmor (hitzeempfindlicher).

    Je nach Geschmack und größe der Geldbörse.
     
    #4 29. Juni 2004
  6. masterperegrin
    masterperegrin Bekanntes Mitglied
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    Sicher eine gute Wahl! 7,5er würden glaub ich schon reichen.
     
    #5 29. Juni 2004
  7. captmorgan
    captmorgan Mitglied
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    hi! unter www.korallenriff.de ist unter der Rubrik "Berichte allgemein" eine gute Anleitung zum Bau eines Ytong Unterschrankes.
     
    #6 30. Juni 2004
  8. Ringi
    Ringi Bekanntes Mitglied
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    :)

    Grüß euch!

    War jetzt mal beim Stark und hab mich wegen der Deckplatte beraten lassen: Der Fachmann hat mir zu einer Tischlerplatte geraten.
    Ich ziehe aber auch eine MDF Platte in Betracht.

    Was sagt ihr dazu?

    Gruß
     
    #7 14. Juli 2004
  9. Ringi
    Ringi Bekanntes Mitglied
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    Hallo! :)

    Was haltet Ihr von einer Buche Multiplex Platte :?: Die ist schichtartig verleimt, aus Hartholz, wird für Werkbänke und ähnliches benutzt, ist also anscheinend für große Belastungen gedacht und wird relativ wenig Verzug
    aufweisen, welchen die Schaumstoffmatte ausgleichen wird. (zumindest nach Schutzlasur).

    Gruß
     
    #8 26. August 2004
  10. Anonymous
    Anonymous Gast
    Gast

    Hallo,
    ich habe vor 2 Monate mir den Unterschrank aus Multiplex ( Birke)
    selber gebaut. Beim Schreiner habe ich das Holz zuschneiden lassen und er hat mir auch die Kiesblend von 30mm aufgeleimt,und die Löcher für die Scharniere und den Stellfüße gebohrt.
    Die Bodenplatten sind 22mm , die Seitenwände 19mm und die Rückwand hat eine Sträke von 12mm.
    Das Holz mit feinen Schmirgelpapier bearbeitet und dann mit ein Hartöl eingerieben und den Vorgang 2x wiederholt.( Hartöl gut trocknen lassen )
    Den Schrank( Größe L 120 x T40 x H 72 ) mit Verstellfüße ( mit breiter Fläche) bestückt.
    Der Schrank (1 Tür / Offenregal / 1Tür , siehe von Juwel Rio 240) ist an der oberen Bodenplatte mit Winkelleisten verstärkt.
    Die Griffe ist ein Geschmacksache , ich habe meine bei Hornbach gefunden, sind fürs Kinderzimmer gedacht,hellblauer Fisch mit hellem Auge. Sieht einfach Super aus.
    Der Schrank hat im allem ca. 200 Euro gekostet.

    Gruß Würzel

    P.S. Ich versuche in nächster Zeit ein Foto reinzustellen, muß mal meinen Bekannten fragen wegen der Digitalkamera ( habe leider keine).
     
    #9 26. August 2004
  11. hutzili
    hutzili Bekanntes Mitglied
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    Also wir haben unseren Unterschrank selber geplant und ihn dann beim PeterMax machen lassen. Hat alles in allem € 370,- gekostet.

    Der Grund dafür war, da wir ein Raumteiler-AQ haben und die Standard-AQ-Unterschränke alle keine schöne Rückwand haben. Da haben wir eines geplant, dass man von beiden Seiten schön anschauen kann. Ich werd mal versuchen, in nächster Zeit ein paar Fotos davon ins Netz zu stellen.
     
    #10 2. September 2004
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