Ablaichen und Aufzucht von Corydoras (Panzerwelsen)

Dieses Thema im Forum "Züchterforum" wurde erstellt von Oli64, 14. Januar 2015.

  1. Oli64
    Oli64 Bekanntes Mitglied
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    Hallo.

    Panzerwelse erfreuen sich in der Aquaristik hoher Beliebtheit.
    Es gibt wohl kaum einen Aquarianer der diese Fische noch nie gehalten hat.
    Viele versuchen die Tiere auch zu vermehren (zu züchten).

    Obwohl die Zucht sowie die Aufzucht als einfach beschrieben wird, gibt es bei einigen dabei immer wieder Probleme.

    Vor langer Zeit hatte ich eine Gruppe Corydoras paleatus die regelmäßig in jedem meiner Aquarien ablaichte.
    Auch konnte ich damals einige dieser Jungen groß ziehen.

    Im Moment besitze ich Corydoras paleatus, Corydoras aeneus, Corydoras trilineatus, und Corydoras sterbai.
    Keiner dieser Arten will bei mir ablaichen. Wobei intensiv versucht habe ich es nur mit den Paleatus. Diese gilt in der Literatur ja als die zu am leichtesten zu züchtende Art.
    Bis auf zusätzliche Strömung habe ich alles was in den schlauen Büchern steht schon versucht.

    Vielleicht geht es einigen Aquarianer so wie ich, die diese Tiere gerne züchten möchten und dabei auf Probleme stoßen.
    Deshalb eröffnen ich diesen Thread. Dieser soll sich lediglich mit dem Thema, Zucht und Aufzucht dieser Fischart beschäftigen.
     
    #1 14. Januar 2015
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  3. Uwi
    Uwi Bekanntes Mitglied
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    Hallo Oliver, vielen Dank für das Thema. Ich werde auf keinen Fall mit extra Experimenten meine PW zum laichen und Jungwelsaufzucht betreiben, sondern im Heimataquarium der Natur Ihren Lauf lassen. Natürlich dann versuchen, die Bedingungen zu schaffen, um eventuell mal eine Kindle hoch zu päppeln oder zwei :zufrieden: .
    Bin gespannt wie es hier weiter geht.
    LG . . .
     
    #2 14. Januar 2015
  4. milti
    milti Bekanntes Mitglied
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    Hallo
    meine Erfahrungen waren, allerdings mit Pandas, das es genügt ein Aquarium ohne extra Heizung zu betreiben.
    Temperatur war in etwa zw. 21 und 23 Grad.
    Hab sie auch nicht gesondert animiert.
    Ausserdem ist mir aufgefallen, das die Laichaktivität in den Monaten September- etwa Mitte November um einiges höher war.
    Kann ich mir auch nur einbilden, aber sie haben die Laichabstände von vorher 3 Wochen auf jede Woche verkürzt.
    Vielleicht liegt es daran, das zu dieser Zeit Regenzeit ist im Heimatbiotop.
    Im Gesellschaftsbecken kam hingegen kein einziger hoch und ich konnte nicht einmal Paarungsverhalten oder sonstiges beobachten.
    mfg
    Christoph
     
    #3 14. Januar 2015
  5. GARNELENHAUS
    GARNELENHAUS Bekanntes Mitglied
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    Hallo,

    vor gut 4 j. hatten einige hier Pandas,Metallwelserl ,Sterbei usw. gezüchtet und im Grunde alle nach dem gleichen Prinzip.Auch ich war damit sehr erfolgreich mit den Cory aenus ,Venezuelas ,und Pandas usw..
    da hast Du vollkommen recht,denn in der Regenzeit haben sie nichts anderes im Sinn als ihre Gene weiter zugeben.Aber es ist auch jederzeit in anderen Monaten sie zum Ablaichen zu bringen möglich.

    Man sollte sie schon einige Tage vorher fest ins Futter bringen ,mit Lebend, oder Frostfutter ,dann einen kräftigen WW und zwar um einiges kühler (somit simulierst du die Regenzeit !

    Sollte das Liebespiel beginnen braucht es schon einige Zeit,da die Weibchen ruhelos einen guten Platz für die Eiablage suchen, und den sehr konzentriert reinigen ,und auch die Männchen immer wieder täuschen damit sie nicht mit bekommen wo der Laich ist.

    Sie haltet einen Teil des Laiches zwischen ihren Bauchflossen zusammen und klebt sie dann auf den geeigneten Platz den sie aussuchte.Und das geht eingigemale so weiter.Sie sind dabei auch recht erschöpft danach.

    Natürlich kannst du den Laich an den Blättern ,der Scheibe kleben lassen ,aber jede Schnecke ,jede Garnele ,jeder Cory und andere Fisch wird ihn Dir abnehmen von den Platz !Ist ein ganz guter wertvoller Proteinreicher Snack für sie.

    Ich versuchte heute recht lange von 2010 Beiträge von hier zu kopieren bzw. wieder rein zusetzen ,ging aber nicht ,leider.

    Ich, sowie auch einige andere ,hatten die besten Erfahrungen den Laich vorsichtig abzunehmen und in ein mit dem Beckenwaser gefülltes längliches Tupper oder Plastikdoserl mit einen abgekochten Eichen-Seemantel ,oder Buchenblatt zu geben.

    3 mal Wasserwechsel ist wichtig, und zwar 1/3 drinnen lassen ,1/3 Beckenwasser und 1/3 Frischwasser.
    Nicht befruchteten Laich gibt man rauß.
    Nach ca. 2 Tagen fangen sie an zu schlüpfen,geht ganz schnell.Nichts füttern bitte ca. 2 Tagen ,den sie haben einen Dottersack.Mußt natürlich beobachten und ,ich gab die geschlüpften in ein anderes Plastikdoserl wieder rein damit ich Kontrolle darüber habe.Nach gut 2 Tage fütterte ich sie mit Flüssigaufzuchtsfutter oder eben auch Aufzuchtsstaubfutter und auch gefr.Rädertierchen..

    Sie sind sehr verfressen ,können nicht aufhören ,und genau das ist dann die Zeit wo man die meisten verliert !Sie kamen dann in einen Aufzuchtsbehälter oft an die 100 stk.und mehr ,auch wieder mit größeren Blatt drinnen.Sie versteckten sich auch immer unter dem Blatt .

    Ganz wichtig ist es, immer wieder den Behälter zu reinigen bzw. Futterreste zu beseitigen !
    Ja und wenn sie schon etwas Futterfester geworden sind dann gab ich sie in ein ca. 20l Becken ohne Sand ,mit Blättern und kleinen Wurzerln .
    Hatte kaum verpilzungen ,ging sehr gut.

    Das wars Oli :mrgreen:

    Meine Loricaria Simillima :mrgreen:
    Auf Bild klicken
    [​IMG]

    http://www.zierfischforum.at/laichberei ... 76889.html
     
    #4 14. Januar 2015
  6. Mieze
    Mieze Bekanntes Mitglied
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    Hallo zusammen,

    schönes Thema!

    Da ich auch auf den Panda gekommen bin, würde mich eure Motivation interessieren, Fortpflanzung zu erzielen, bzw. erfolgreiche, im Sinne von Nachwuchs hoch bringen.

    Kommerziell; weil es Ausdruck von nahezu perfekten Haltungsbedingungen ist; oder schlicht die Neugier, das Mitfiebern, weil man die Art so mag?

    Ich hätte glaube ich auch kein Problem damit, sollte sich Zuwachs einstellen, was allerdings bei mir bestimmt unwahrscheinlich ist. Aber kommt vielleicht noch, wenn ich mein großes Becken, Beifisch und Sand habe.
    Ab wann hat man es aber bei Fischen im AQ mit Inzucht zu tun?

    Liebe Grüße
     
    #5 14. Januar 2015
  7. ghhe
    ghhe Bekanntes Mitglied
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    Hallo Oliver,

    habe ich dich mit meinem Beitrag in einem anderen Thema zu diesem Thread motiviert? =).

    Es wurde ja schon viel geschrieben aber ein Thema wurde ein wenig außer acht gelassen: Strömung. Meiner Meinung nach ist diese aber doppelt wichtig. Einerseits stimuliert sie die Corys und andererseits kann man damit den Ort der Eiablage steuern. Corys legen für gewöhnlich ihre Eier dort ab wo die Strömung am stärksten ist (ist ja auch logisch). Je nach Corysart kann man diese nun direkt auf einen Laichmop, eine Scheibe, etc stellen und somit steuern wo die Eier liegen.

    Hm wie würde ich Corys animieren? ... Einen Temperaturabfall in den Nachrichten abwarten. Dann einige Tage kaum bis wenig füttern. Kurz vor dem Luftdruckabfall wirklich intensiv mit eiweißhaltigem Futter füttern. Beim Einsetzen des Gewitters/Luftdruckabfall einen Wasserwechsel mit deutlich kühlerem Wasser durchführen und die Strömung enorm erhöhen. Wenn das nicht klappt dann keine Ahnung ;).

    @Christoph: Zum Thema laichen bei Luftdruckänderung: diese Meinung hält sich eigentlich. Ich habe aber letztens einen Beitrag gelesen, indem ein Versuch beschrieben wurde zu diesem Thema. Es ist herausgekommen, dass es den Fischen egal ist (ich finde es leider nicht mehr). Ich glaube aber trotzdem daran. Meine C.panda laichen allerdings dauernd und immer gleich viel. Bei einem richtigen Temperatursturz (also beispielsweise im Sommer) der über mehrere Tage geht merke ich kurz vor dem Gewitter allerdings, dass ALLE Weibchen laichen.

    Ich habe hier eine Kurzanleitung die ich schon x-Mal weitergegeben habe weil ja immer wieder die selben Fragen kommen. Eigentlich unterscheidet sich das Vorgehen nicht wirklich von dem von Monika. Bis auf das Detail mit dem Bodengrund, der ja schon ausgiebig (ohne Ergebnis) in einem anderen Thread diskutiert wurde.

    Anleitung:
    - Eier absammeln (diese lassen sich je nach Coryart mit den Fingern abrollen, oder eben das ganze Blatt etc. mitnehmen).
    - Eine Plastikschale (1-2l) reicht um die Eier schlüpfen zu lassen.
    - Plastikschale auf das Aquarium stellen (wegen der Wärme).
    - Eier sollten sich nach Möglichkeit nicht berühren (verringert die Gafahr von Verpilzung).
    - Verpilzte Eier werden weiß und nicht verpilze grau. Verpilzte Eier sofort entfernen.
    - Bitte jeden Tag mind. 1x Wasser wechseln.
    - Nach 2-4 Tagen schlüfen die Larven.
    - Ab dem Schlupf 1-2x täglich fast das ganze Wasser wechseln.
    - Nach ca. 2-3 Tagen ist der Dottersack aufgebraucht und die Larven müssen gefüttert werden. Das am besten mit Microwürmchen oder frisch geschlüpften Nauplien (Achtung: 24-48h vorher ansetzen).
    - Nach jeder Fütterung (2-3x täglich) das Wasser wechseln und ganz wichtig: das nicht gefressene Futter absaugen
    - Nach ca. einer Woche können die Larven in ein Aufzuchtbecken übersiedeln (ich mache das immer dann wenn sie selbstständig das Futter finden und ich es ihnen nicht vors Maul werfen muss). In diesem Becken eine sehr dünne (wirklich dünne) Schicht Sand ausbreiten damit sich kein Bakterienfilm bilden kann. Achtung hierbei: durch die ernorme Futtermenge gammelt der Boden sehr schnell wenn zu viel Sand drin ist.
    - Ab Woche 2 kann man versuchen mit zerbröselten Futtertabs bzw. Granulat zu füttern (je nach Coryart auch schon früher). Aber bitte nur wenn sie es annehmen. In dieser Phase sterben die meisten Jungtiere.
    - Ab Woche 4 kann man sie ruhig nur noch mit Tabs füttern.
    - Nach 10-12 Wochen sollten sie Abgabegröße (nicht unter 3cm!) haben.
    - Je nachdem wie viele es sind muss man natürlich die Beckengröße mit der Zeit anpassen.
     
    #6 15. Januar 2015
  8. GARNELENHAUS
    GARNELENHAUS Bekanntes Mitglied
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    Hy,

    was soll man noch über die Sucht Corys zu züchten schreiben :idea: .
    Ich bin nach wie vor in Corys verliebt,allein schon wenn sie vor dir schwimmen,
    oder stehen man hat immer das Gefühl sie blinzeln dich so von unten an :mrgreen: ,aber echt so.
    Sie sind eben eine Freude im Becken und Zuchterfolg gehört einfach dazu .

    sicher nicht ,man kann sie heute um 1 ,20 € bekommen,und bei vielen Aquarianer der erste Zuchterfolg ..wenn alles stimmt.
    Fand ich noch ,ihr könnt sehen wie begeistert und ernsthaft wir die Corys züchteten ggg

    http://www.zierfischforum.at/metalpanze ... 75910.html


    das wars und nun viel Spaß beim Züchten . :gut:
     
    #7 15. Januar 2015
  9. milti
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    Hallo
    Meine Motivation fische zu vermehren, liegt hauptsächlich darin das Laich-bzw. Paarungsverhalten bei ihnen zu beobachten.
    Ich könnte da denn ganzen Tag davor sitzen und zuschauen.
    Netter Beigeschmack bei meinen Pandas war, das man sich auch einiges an Geld spart.
    Bei 5 Euro pro Panda mal etwa 30 gar nicht mal so wenig gespart.
    Und sollte es mich wieder mal "jucken" Pandas zu vermehren, einfach wieder raus aus dem Gesellcschaftsaquarium und los geht's.
    Mfg
    Christoph
     
    #8 15. Januar 2015
  10. Merlins
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    Hallo,

    soweit ich weiss, gibt es ein paar Unterschiede in den Vermehrungsstrategien unterschiedlicher Corydorasarten, die sich bei Wildfängen deutlicher als bei Aquariumnachzuchten bemerkbar machen.

    Ich bin von den "Fischzuchtrezepten" allgemein nicht sonderlich überzeugt. M.M.n. kommt es in erster Linie auf die Fische an, ob sie gesund und vermehrungsfreudig sind und ob die Gruppe ausgewogen ist. Wenn diese Bedingungen erfüllt sind, dann treiben sie die Fische mit und ohne Stimulation, manchmal öfter als einem lieb ist. Umgekehrt aber auch: wenn was mit den Fischen und der Gruppe nicht stimmt, dann kann man stimulieren bis einem schlecht wird.

    Ich habe zeitgleich 5 damals winzige C. Panda und 5 ebenso winzige C. leucomelas gekauft.
    Die Pandas konnten es kaum erwarten geschlechtsreif zu werden und seitdem laichen sie wie blöd, egal in welchem Becken. Ich würde sie als Dauerlaicher bezeichnen.
    Habe ein älteres Video, von 23.03.2012 auf dem PC gefunden und hochgeladen. Damals waren sie in einem 150 l Eckbecken mit 1-3 Ancistren und Paradiesfischen. Einige Jungfische sind in der Zeit hochgekommen.
    Damals haben die Pandas ihre Eier vorzugsweise in der unteren Beckenhälfte, hauptsächlich auf den Blattunterseiten von Anubien, oder in und unter Mooskugelpolster versteckt. Somit haben sie den Macropoden die Suche nach Eiern erschwert, da Macropoden ein oberständiges Maul haben.
    Achtet auf die Bauchflossen des Weibchens: man sieht wie sie diese zusammenhält und somit eine Art Tasche, in der das Ei getragen wird, bildet. Die Ablenkungs- und Täuschungsmanöver bevor das Ei tatsächlich deponiert wird, können recht lange dauern, besonders dann, wenn nicht alle Fische aus der Gruppe gleichzeitig im Laichrausch sind. Die Nichtbeteiligten halten in solchen Fällen die Augen offen und warten nur darauf spitzzukriegen, wo sie Leckerkaviar finden könnten.

    https://www.youtube.com/watch?v=RcIsyFo ... e=youtu.be

    Dieselbe Pandagruppe hat im nächsten Becken die Strategie etwas geändert, weil es diesmal darum ging, die Eier vor Zwergstachelaalen, statt vor Macropoden zu verstecken. Unter Anubienblätter haben sie also nichts mehr deponiert, sondern weiterhin tief in Mooskugelpolsteranhäufungen und ganz knapp unter der Wasseroberfläche, in Javamoospolster.


    Die Gruppe C. leucomelas hat dagegen noch nie NW produziert und es ist schon eine Ewigkeit her, seitdem ich zuletzt irgendwelche Balzaktivitäten beobachten konnte, muss aber auch erwähnen, dass bei denen auch die Balz wesentlich ruhiger vorgeht, als bei den Pandas. Im Vergleich zu den Pandas sind Leucomelas wahre Schlaftabletten. Außerdem sind es die größten Mimosen und Schissbuchsen aller Zeiten und ich musste sie immer wie rohe Eier behandeln. Zeitweise habe ich sie sogar alleine in einem 54 l Artbecken gehalten, das hat aber gar nichts gebracht, eher im Gegenteil, weil sie ohne Anzeiger-Beifische endgültig schreckhaft sind und aus der hintersten dunkelsten Ecke überhaupt nicht mehr rauskommen. Ohne anständige Pflanzendeckung sieht man sie übrigens auch gar nicht mehr und sogar nach einem etwas gründlicheren Gärtnern brauchen sie recht lange, bis sie wieder Mut fassen.

    Sie kriegen dasselbe Futter wie die Pandas (viel Lefu und Frofu) und die Wasserwechselintervalle und -mengen sind sehr ähnlich, nur dass ich seit dem vorigen Jahr, ab Frühjahr bis Spätherbst, hauptsächlich Regenwasser für sie verwende. Der niedrige Leitwert beeindruckt sie jedoch auch nicht.
    Außerdem halte ich die C. leucomelas bei deutlich höheren Temp. (ab 24-25 Grad), weil sie bei niedrigeren Temp. inaktiv werden und nicht mehr fressen.
    Echt komische Bande!

    Ich bin jetzt nicht todtraurig weil sie sich nicht vermehren und werde bestimmt keine radikalen Methoden probieren, um sie zu überreden. Eigentlich freue ich mich, dass sie ansonsten immer kerngesund waren. Trotzdem würde ich ganz gerne wissen, ob andere mit dieser Coryart ähnliche Erfahrung gemacht haben, oder ob meine Sonderlinge sind.

    MfG
    Dana
     
    #9 15. Januar 2015
  11. GARNELENHAUS
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    Hy,

    hartes Wort !
    Denke das wir alle das beste für unsere Corys machten(nimmt man an),und auch in der Natur gibt es Temp.schwankungen bzw. in ihrer ursprünglichen Heimat.
    Natürlich ist jedem seine eigene Methode die beste (nimmt man an :mrgreen: ) ,aber deswegen muß sie auch nicht jeder annehmen .
    Eine Erfahrung die ich bei 2 Coryarten und auch bei meinen Loricaria machte und sehr bereute ,war ,eine super harmonische Gruppe auseinander zu reißen .
    Bei den Venezuelas , Sterbai,und auch bei den Loricaria war mit einem Schlag die Laichbereitschaft vorbei ,und wenn doch, war der Laich entweder nicht befruchtet,und bei den Loricaria verlor sie das Männchen oder fraß den Laich.
     
    #10 15. Januar 2015
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