Wasser - Element des Lebens

Dieses Thema im Forum "Forum Cafe" wurde erstellt von Jürgen Ha, 13. Oktober 2004.

  1. Jürgen Ha
    Jürgen Ha Moderator
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    Schon gewusst, dass...

    Wasser ist...

    ... eine Flüssigkeit, die bei 0 °C fest wird (gefriert) und bei 100 °C in einen gasförmigen Zustand übergeht.

    ... stehende Gewässer von oben zufrieren, weil Wasser bei 4 °C am schwersten ist (die Chemiker unter uns werden dazu sicher mehr sagen können :)

    ... dass heisses Wasser schneller gefriert als kaltes Wasser?
    Der nach Ernesto Mpemba, einem tansanischen Schüler, benannte Effekt war bereits Aristoteles bekannt und wird als Mpemba-Effect bezeichnet. Warum das so ist, ist bis heute ungeklärt.

    ... dass 25 Liter reinstes Trinkwasser benötigt werden, um eine Aludose voll Bier herzustellen? Mit 25 Litern muss man in Indien auskommen. In Europa werden 30 Liter zum Baden, 30 Liter für die Toilette, 20 Liter zum Duschen und 20 Liter zum Waschen verwendet. Getrunken wird etwas mehr als ein Liter.

    ... 2/3 der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt. 97 % sind Salzwasser. 2 % des Wassers ist als Eis am Nord- und Südpol eingefroren. 0,6 % sind für Mensch und Tier trinkbares Wasser.

    ... dass man nicht stirbt, wenn man destilliertes Wasser trinkt? Auf Dauer genossen entzieht es den Körperzellen Natrium- und Kaliumionen, wodurch der Elektrolyt-Haushalt des Körpers durcheinander gebracht werden kann.

    ... dass Wellenschlag am Strand dadurch entsteht, wenn die Wellen so hoch sind wie das Wasser unter ihnen tief ist.

    ... dass die Angel Falls in Venezuela mit fast tausend Metern Fallhöhe die höchsten Wasserfälle der Welt sind.

    ... dass man auch am Mount Everest Wasser kochen kann. Aufgrund des geringeren Luftdrucks sinkt auf 8.850 Metern die Siedetemperatur auf rund siebzig Grad. Das Kochen eines Eis dauert allerdings rund 1 1/2 Stunden.
    (Quelle: Visa, das Magazin von Visa Austria 04/04)

    Ich fands recht interessant, v.a. die Sache mit dem Mpemba-Effekt war mir gänzlich neu.
    Wer kann noch mehr über die Besonderheiten dieses Mediums berichten, mit dem wir so selbstverständlich unsere Aquarien füllen?

    Lg
    Jürgen
     
    #1 13. Oktober 2004
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  3. wklotz
    wklotz Moderator
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    Hallo Jürgen!

    Für das Gefrieren des Wassers an der Oberfläche, die sogenannte Dichteanomalie des Wassers sind die Physiker zuständig, nicht die Chemiker.
    Dafür liegt es an uns von der von der chemischen Fraktion auf die Gefährlichkeit dieser Substanz hinweisen:

    Dihydrogenmonoxid

    Dihydrogenmonoxid ist eine farb-, geruch-, und geschmacklose Substanz, die jährlich für den Tod mehrerer tausend Menschen verantwortlich ist. Die meisten Todesfälle werden durch versehentliche Inhalation von DHMO verursacht, doch die Gefahren dieser Substanz reichen weiter. In festem Aggregatzustand kann sie nach längerem Hautkontakt schwere Gewebeschäden bewirken. Zu den Symptomen einer DHMO-Vergiftung zählen verstärktes Schwitzen, Harndrang, Blähungsgefühle, Schwindel, Erbrechen und Störungen des Elektrolythaushalts. Das Suchtpotential von DHMO ist gewaltig; hat sich einmal eine Abhängigkeit eingestellt, bedeutet der Entzug den sicheren Tod.

    Dihydrogenmonoxid

    ist auch als Hydroxylsäure bekannt und Hauptbestandteil des sauren Regens

    kommt in Bier in hohen Konzentrationen vor

    trägt zum Treibhauseffekt bei

    kann schwere Verbrennungen verursachen

    ist ursächlich an der Erosion unserer natürlichen Landschaften beteiligt

    beschleunigt die Korrosion vieler Metalle

    kann Elektrounfälle verursachen

    setzt die Wirksamkeit von Autobremsen herab

    Die Verseuchung nimmt epidemische Ausmaße an! Große Mengen an DHMO wurden praktisch in jedem Fluß, See und Gewässern anderer Art in ganz Europa gemessen. Doch die Durchseuchung ist global. Selbst im antarktischen Eis ist diese Kontaminante gefunden worden. In Amerika hat DHMO bereits Schäden in Millliardenhöhe verursacht. Trotz aller Gefahren wird Dihydrogenmonoxid oft verwendet:

    als Löse- und Kühlmittel in der Industrie

    in Kernkraftwerken

    bei der Herstellung von Styropor

    bei der Brandbekämpfung

    in Tierversuchen

    bei der Ausbringung von Pestiziden. Selbst nach mehrfachem Waschen bleiben Nahrungsmittel mit dieser Chemikalie kontaminiert.

    als Zusatzstoff in der Herstellung diverser Fast-Food-Gerichte und anderer Nahrungsmittel.

    Die Industrie pumpt DHMO nach Gebrauch ungeklärt in Flüsse und Meere, ohne daran gehindert werden zu können, da es bislang keine gesetzliche Handhabe dagegen gibt. Die Auswirkungen auf Tier- und Pflanzenwelt sind extrem und dürfen nicht länger ignoriert werden! [...] Die [...] weigert sich, Herstellung, Vertrieb oder Verwendung dieser schädlichen Chemikalie zu verbieten, mit der Begründung, sie sei von großer Bedeutung für das wirtschaftliche Wohlergehen [...]. Tatsächlich wird DHMO u.a. von der Marine zu Forschungszwecken verwendet. In den USA werden Milliarden von Dollar in Technologien zur Nutzbarmachung von DHMO zu [...] Zwecken investiert. Hunderte [...] werden durch hochentwickelte unterirdische Leitungssysteme tonnenweise mit DHMO beliefert. Viele speichern große Mengen davon für eine zukünftige Verwendung. [...] Es ist noch nicht zu spät! Handeln Sie, um eine weitere Verseuchung zu verhindern. Unwissenheit schadet Ihnen und Ihren Mitmenschen auf der ganzen Welt.

    ;-) Werner
     
    #2 14. Oktober 2004
  4. helmut
    helmut Bekanntes Mitglied
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    Hallo

    In diesem Zusammenhang, folgender Link:

    http://f27.parsimony.net/forum66272/
    (sags ja, Computerkrüppel. Nächste Woche bin ich zu Hause und dann werde ich einiges ausprobieren müssen.)

    Gruß aus Karlsruhe
    helmut
     
    #3 14. Oktober 2004
  5. helmut
    helmut Bekanntes Mitglied
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    geht doch :oops:
     
    #4 14. Oktober 2004
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