Pseudomugil treibt kopfüber

Dieses Thema im Forum "Zierfischkrankheiten und Plagegeister" wurde erstellt von Soph, 6. Juli 2017.

  1. Soph
    Soph Neues Mitglied
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    Hallo liebes Forum! Ich glaube mich erinnern zu können, hier schon von ein paar Pseudomugil-Haltern gelesen zu haben. Vielleicht könnt ihr mir ja helfen.

    Ich habe 3 Aquarien mit P. gertrudae. Was mir bereits immer wieder aufgefallen ist, ist, dass sich die Fische manchmal wie paralysiert, oft auch kopfüber treiben lassen. Fällt mir das auf, gönne ich ihnen etwas Ruhe (situationsabhängig schalte ich den Filter ab und evtl. auch das Licht), nach kurzer Zeit passt dann wieder alles und man könnte nicht sagen, welcher Fisch es war, der Probleme hatte.

    Aber vielleicht gehe ich besser mal etwas genauer auf die Sache ein:

    Das Problem tritt vorwiegend bei einem bestimmten Weibchen auf. Es ist etwas kleiner und schlanker als die anderen und ich dachte erst, es ist eventuell einfach ein kleines Behindi, das ich da herangezogen habe. Mittlerweile habe ich das aber auch schon bei anderen Fischen, in unterschiedlichen Becken und bei unterschiedlicher Wassertemperatur beobachten können. Es scheint also nicht an den Wasserwerten zu liegen. Das Verhalten tritt meiner Beobachtung nach gehäuft in Stresssituationen auf? Also beim Wasserwechseln, beim Umsetzen wegen der Zucht (mit den auffälligen Fischen züchte ich NICHT weiter). Letztens habe ich aber auch ein Männchen plötzlich so rumtreiben sehen, ohne dass irgendetwas davor war. Also keine Veränderungen im oder am Becken, vorher niemand im Raum, ... Es war auch ganz farblos und hatte etwas trübe Augen. Ich habe dann den Filter abgedreht, dass es zur Ruhe kommen kann und eben gehofft, da ich schon recht dringend wegmusste. Als ich dann am nächsten Tag zurückkam: alle Fische quicklebendig. Aber das widerspricht halt auch meiner zweiten Theorie, dass sie sich quasi als Selbstschutz totstellen könnten, wenn es nichts organisches/neurologisches wäre.

    Jedenfalls wüsste ich schon gerne, was mit meinen Tieren los ist. Hat von euch jemand schon etwas ähnliches erlebt oder eine Idee, was die Ursache sein könnte?

    Kurz noch zu den Haltungsbedingungen: Leider habe ich gerade die genauen Wasserwerte nicht. Ich glaube eigentlich nicht, dass es daran liegt, da das Problem bei verschiedenen Wasserwerten (also in verschiedenen Becken), verschiedenen Temperaturen und verschiedener Strömung aufgetreten ist. Allerdings muss ich auch sagen, dass es mir zumindest immer so vorkamm, als ob das Abdrehen der Strömung den betroffenen Fischen hilft, sich wieder zu fangen, obwohl die Fische normalerweise die Strömung aktiv zu suchen scheinen. (kann aber gerne in den kommenden Tagen nochmal nachmessen)

    Gefüttert wird gemischt mit Flockenfutter, dekapsulierten Artemiaeiern, (wenn ich grad welche bekomme) lebende Wasserflöhe und die ein oder andere Babygarnele landet wohl auch in ihren Mäulchen.

    Becken 1: ~100 L, mittelhartes Wasser, variable Bepflanzung (wegen Algenproblem muss jetzt erst alles wieder wachsen, vorher aber sehr krautig bepflanzt), 23-27°C, bis zu dem oben geschilderten Vorfall mit dem Männchen rel. starke Strömung mit strömungsfreier Rückzugszone, jetzt ist die Strömung gedrosselt.

    Becken 2: ~50 L, weiches Wasser, eher stark bepflanzt, 23-27°C, ebenfalls Bereich mit mäßiger Strömung und strömungsgeschützter Bereich.

    Becken 3: 30 L, (nur für die Zucht), weiches Wasser, hauptsächlich Bodendecker mit ein paar treibenden Pflanzen, 23-27°C, mäßige Strömung im ganzen Becken.

    Falls ich irgendetwas wichtiges vergessen habe, bitte nachfragen!

    LG, Soph
     
    #1 6. Juli 2017
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